Tourist-Info bald im Klosterviertel

Am 1. April kann die Tourist Information ihre neuen Schalter und Büros an der Bankgasse 9 in Betrieb nehmen. Gleichzeitig werden die bisherigen Standorte aufgegeben. Derzeit sind an der Bankgasse die Handwerker an der Arbeit.

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Hinter den künftigen Schaufenstern der Tourist Information an der Bankgasse 9 sind derzeit noch die Handwerker an der Arbeit. (Bild: Reto Voneschen)

Hinter den künftigen Schaufenstern der Tourist Information an der Bankgasse 9 sind derzeit noch die Handwerker an der Arbeit. (Bild: Reto Voneschen)

Ende März ist es so weit: St.Gallen-Bodensee-Tourismus zügelt die Tourist Information vom Bahnhofplatz in die unmittelbare Nachbarschaft des Unesco-Weltkulturerbes. Am 1. April sollen die Schalter und Büros an der Bankgasse 9 den Betrieb aufnehmen. Am 29. April wird die neue Einrichtung eingeweiht. Am Vormittag findet ein offizieller Teil statt. Am Nachmittag kann sich die Bevölkerung an einem Tag der offenen Tür einerseits in der neuen Tourist Information umschauen, anderseits an Führungen in der Altstadt und durch den Stiftsbezirk teilnehmen.

Aus zwei Anlaufstellen wird eine

Das Team von St.Gallen-Bodensee-Tourismus freue sich auf den Umzug in die neuen, modernen Räume, hiess es am Mittwoch an der diesjährigen Jahrespressekonferenz der regionalen Tourismusorganisation. Der bisherige Standort am Bahnhofplatz wird aufgelöst und das Besucherzentrum für den Stiftsbezirk an der Gallusstrasse 11 in die Tourist Information integriert. Am Bahnhofplatz 1A war das ehemalige «Verkehrsbüro» des Verkehrsvereins St.Gallen, die heutige Tourist Information, seit 1946 untergebracht. Das Besucherzentrum im Klosterviertel wurde 2012 im Zuge des Gallusjubiläums geschaffen.

An der Jahrespressekonferenz vom Mittwoch verteidigte Tourismusdirektor Frank Bumann die Zusammenlegung am neuen Standort. Diese hatte 2014 mehrfach zu Kritik und Diskussionen unter anderem im Stadtparlament Anlass gegeben. Durch die «Fusion» sei es neu möglich, die ganze Tourist Information an sieben Tagen die Woche geöffnet zu halten. Zudem könne man mit dem Schritt Kosten sparen.

Veränderte Gewohnheiten

Die Meinung, ein Touristenbüro gehöre an den Hauptbahnhof, sei heute überholt, sagte Buman weiter. Die Gewohnheiten der Besucherinnen und Besucher auch der Stadt St.Gallen hätten sich verändert: Rund 75 Prozent von ihnen reisten mit Bus oder Auto an. Touristische Informationen würden zudem immer weniger persönlich und auf Papier abgeholt. Elektronische Informationskanäle seien heute wichtiger, hielt Tourismusdirektor Bumann fest.

Dazu komme, dass man am Bahnhof weiter präsent sein werde. Dies voraussichtlich an den geplanten definitiven Schaltern der Verkehrsbetriebe unten im Rathaus. Dort werde man touristische Flyer bereitstellen. Allenfalls sei es dort möglich, während Grossanlässen mit Personal präsent zu sein. St.Gallen-Bodensee-Tourismus und die Stadt führten diesbezüglich Gespräche miteinander.

Wer übernimmt am Bahnhof?

Wer den bisherigen, auch für Nutzungen wie ein Café oder ein Restaurant sicher attraktiven Standort der Tourist Information am Bahnhofplatz 1A übernimmt, war an der Jahreskonferenz von St.Gallen-Bodensee-Tourismus nicht zu erfahren. Das sei sowieso Sache des Eigentümers der Liegenschaft, also der Südostbahn, hiess es. (vre)

Lea Schilter zeigt ihr Kinderfestplakat dem Direktor des Schweizerischen Textilverbands, Peter Flückiger, und Stadtrat Markus Buschor. (Bild: Ralph Ribi)

Lea Schilter zeigt ihr Kinderfestplakat dem Direktor des Schweizerischen Textilverbands, Peter Flückiger, und Stadtrat Markus Buschor. (Bild: Ralph Ribi)

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