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Tourismusdirektor, Gemeindepräsident, Saftwurzel

Lebenslauf Dass Boris Tschirky in Stadt, Region und Kanton gut vernetzt ist, verdankt er seinem beruflichen Werdegang. Bei diesem wechselte er mehrfach zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand. Der heute 52-Jährige stammt ursprünglich aus dem Rheintal. Daran erinnert sein Dialekt, dem er bis heute konsequent treu geblieben ist. Daran erinnern in seiner Biografie aber auch Einträge wie «1998–2007: Präsident CVP Gemeinde Oberriet» oder «1992–2007: Kirchenpräsident in Kriessern».

Das Studium der Geschichte, des Staatsrechts und der Volkswirtschaftslehre absolvierte Boris Tschirky von 1986 bis 1994 an der Uni Zürich. Unterbrochen war es 1990 bis 1992 durch Lehrtätigkeiten an der Primarschule Montlingen und an der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen. Journalistische Erfahrungen sammelte er von 1994 bis 1998 als stellvertretender Chefredaktor der «Rheintalischen Volkszeitung». 1998 bis 2000 war Tschirky Geschäftsführer der Regionalplanungsgruppe Rheintal, danach leitete er bis 2003 den Bereich Standortmanagement im kantonalen Amt für Wirtschaft. 2004 bis 2007 war er Leiter «Kongress & Events» bei St. Gallen-Bodensee-Tourismus; berufsbegleitend absolvierte er zudem 2005/06 ein HSG-Nachdiplomstudium in Management. 2008 bis 2012 war er als Chef von St. Gallen-Bodensee-Tourismus auch Stadtsanktgaller Tourismusdirektor. Seit 2013 ist Tschirky Gemeindepräsident von Gaiserwald. Seit 2016 sitzt er für den Wahlkreis St. Gallen-Gossau im Kantonsrat. Er präsidiert zudem die Vereinigung der St. Galler Gemeindepräsidenten. Boris Tschirky ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Ein «gmögiger» Bürgerlicher mit viel Berufserfahrung

Boris Tschirky ist überall, wo er tätig war, gut angekommen. Kritik ist höchstens leise zu hören. In der Mai-Nummer des «Leader» definiert Stefan Millius das Erfolgsrezept des CVPlers als «Mischung aus geschickten Schachzügen und einer bestimmten Persönlichkeit». Und: «Er ist – auf professionelle Art – ein leutseliger Kumpeltyp. Wer an einem Apéro an seinem Tisch landet, wird bestens unterhalten, wer von ihm etwas wissen will, findet stets offene Türen vor. Und das, ohne dass deshalb jemand seine Autorität in Frage stellen würde.» In der CVP steht Tschirky gemäss Smartspider der Kantonsratswahlen 2016 (siehe Grafik im Haupttext) leicht rechts der Mitte. Dies vor allem wegen seiner Position in Wirtschafts- und Sozialfragen. (vre)

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