Totenfeiern im Feldli und auf dem Ostfriedhof

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Allerheiligen Es ist Brauch, am 1. November der Verstorbenen zu gedenken. In St. Gallen finden heute Mittwoch deshalb zwei Totengedenkfeiern statt. Zum einen wird der Verstorbenen um 15 Uhr in der grossen Abdankungshalle des Friedhofs Feldli gedacht. Die Feier gestaltet Silvan Hollenstein, Pastoralassistent in der Pfarrei St. Otmar. Für die musikalische Umrahmung sind Organist Hubert Mullis und Kontratenor Alexander Seidel zuständig.

Die zweite Gedenkfeier findet heute, 15 Uhr, in der Kapelle auf dem Ostfriedhof statt. Theologin Christine Ruhe wird gemäss Mitteilung die Feier gestalten und der Männerchor St. Gallen wird ihn musikalisch umrahmen.

Beim christlichen Fest Allerheiligen handelt es sich eigentlich um einen Tag, an dem allen bekannten und unbekannten Heiligen gedacht wird. Dies wurde nötig, weil es mit der Zeit zu viele Heilige gab, um jedem einzelnen einen Tag zu widmen. In der orthodoxen Kirche wurden bereits im 4. Jahrhundert Allerheiligenfeste gefeiert. Vierhundert Jahre später legte Papst Gregor III. für die christliche Kirche den Tag dann auf den 1. November. Daraufhin entwickelte es sich zum Brauch, an Allerheiligen und am darauffolgenden Allerseelen, die Gräber der Verstorbenen zu besuchen. Allerseelen ist in der katholischen Kirche der Gedenktag für alle Verstorbenen. (pd/mha)