Tierfilmmarathon im Museum

ST.GALLEN. Das Naturmuseum wird am kommenden Wochenende zum Kino. Auf Grossleinwand werden während zweier Tage insgesamt 24 Natur- und Tierfilme für alle Altersgruppen gezeigt.

Noemi Heule
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Ein Film porträtiert mit den Lipizzanern die älteste Kulturpferderasse. (Bild: pd)

Ein Film porträtiert mit den Lipizzanern die älteste Kulturpferderasse. (Bild: pd)

Ob Königskrabben, Robben, exotische Papageien oder edle Pferderassen: Sie alle übernehmen eine Hauptrolle im diesjährigen Natur- und Tierfilmfestival. Unter dem Motto «Von Hummeln und Schneeleoparden» zeigt das Naturmuseum St. Gallen in 24 Filmen die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt.

Sieben der 30- bis 50minütigen Filme wurden am internationalen Filmfestival NaturVision im Bayrischen Wald mit Preisen ausgezeichnet. Dessen Direktor Ralph Thoms ist anwesend, um in die Filme einzuführen und Fragen zu beantworten.

Die Rosinen herausgepickt

«Wir haben die Rosinen des internationalen Festivals herausgepickt», sagt Museumsdirektor Toni Bürgin. Die Filmauswahl soll allen Altersklassen gerecht werden. Für Kinder eignen sich insbesondere die Filme «Murmeltiere – Schlafen, Fressen, Stressen», «Leon, der Kräuterjunge» oder «Newton – der Nashornjäger». Der persönliche Favorit des Museumsdirektors ist «Superhirne im Federkleid». Im preisgekrönten Film duellieren sich einheimische Krähen und neuseeländische Keas um den Titel der intelligentesten Vögel. Ein weiterer Schwerpunkt bilden in diesem Jahr Filme zum Thema Nachhaltigkeit und Ernährung, etwa «Wie wird die Stadt satt?».

Vom Vortrags- zum Kinosaal

Die Filme werden am 14. und 15. Februar von 10.30 bis 18 Uhr in zwei Sälen parallel aufgeführt. Sie bieten Platz für 100 beziehungsweise 50 Zuschauer. Bürgin erwartet – je nach Wetter – insgesamt 200 bis 300 Gäste. All jene, die den ganzen Tag durchhalten, können zwischen den Filmen pausieren und sich vor Ort verpflegen. Ein Tageseintritt kostet für Erwachsene 17, für Kinder 7 Franken. Der Eintrittspreis für beide Tage kostet 30 beziehungsweise 12 Franken.

Das Fasnachtswochenende mache dem Festival keine Zuschauer streitig, ist Bürgin überzeugt. «Das Zielpublikum ist ein anderes.» Viele Zuschauer seien zudem seit Jahren Stammgäste.

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