THEATERSTÜCK: Märchen in der Kellerbühne

Anfang Dezember ist der gestiefelte Kater zu Gast in der Kellerbühne. Frei nach dem Original von Charles Perrault unterhält das Stück Jung und Alt.

Drucken
Teilen

In der Kellerbühne wird ab diesem Samstag «Der gestiefelte Kater» von der St. Galler Bühne aufgeführt. An zehn Aufführungen wird der Märchenklassiker auf Mundart und mit Publikumsbezug zum Besten gegeben.

Mit ein bisschen Köpfchen und Kater

Als die Müllerin stirbt, teilen ihre beiden Söhne das Erbe unter sich auf: Der Ältere bekommt Mühle und Esel, Hans, der Jüngere, bloss den sprechenden Kater. Das ungleiche Paar macht sich auf den Weg zum Königshof, um dort sein Glück zu versuchen. Dort angekommen, verliebt sich Hans prompt in die Prinzessin, die schon jemand anderem versprochen ist. Mit viel Schummelei, der Schlauheit seines Katers und einem Zauberer nimmt die Geschichte des Müllerssohns seinen Lauf. Aber keine Sorge: «Der böse Zauberer ist gar nicht so böse», sagt Laura von Wartburg von der Stückwahlkommission.

«So langsam kann man wirklich von einer Tradition sprechen», sagt Felix Zöllig, Präsident der St. Galler Bühne. Es ist schon das 29. Mal, dass die Kellerbühne anfangs Advent ein Märchen zeigt.

Bis zum 17. Dezember wird das Theaterstück in der Kellerbühne aufgeführt. An den Wochenenden und mittwochs jeweils um 14 Uhr und 16.30 Uhr und freitags um 20 Uhr. Es dauert ungefähr anderthalb Stunden und wird für Kinder ab vier Jahren empfohlen. Tickets sind online oder bei der Klubschule Migros erhältlich. Für die Wochenenden ist nur noch eine begrenzte Anzahl an Eintritten verfügbar.

www.kellerbuehne.ch