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THAL: Gestohlene Sandsteine bleiben vermisst

Dem Hobbywinzer Max Tanner wurden 300-Kilo-Steine geklaut. Nun hat er Hinweise erhalten: Der Diebstahl stehe in Zusammenhang mit Vandalen. Er rechnet aber nicht mehr damit, die Steine wieder zu bekommen.
Jolanda Riedener
Ort des Verschwindens: Ganz in der Nähe hat Tanner drei Steine bei der Feuerstelle des Verkehrsvereins gefunden. (Bild: Rudolf Hirtl)

Ort des Verschwindens: Ganz in der Nähe hat Tanner drei Steine bei der Feuerstelle des Verkehrsvereins gefunden. (Bild: Rudolf Hirtl)

In der Nähe des Restaurants ­Steiniger Tisch hatte Max Tanner Sandsteine gelagert, rund 300 Kilo schwer waren sie. Damit wollte der Hobby-Rebbauer eigentlich nur zwei Tage später eine Stützmauer in der Nähe seines sechs Aaren grossen Rebberges reparieren. Doch dazu kam es nicht, die Steine wurden geklaut («Tagblatt» vom 30. Mai). Gemäss Tanner konnte eine Person alleine das schwere Material kaum mitnehmen – schon gar nicht ohne Auto.

Kurz nach der Schilderung des Vorfalls meldete sich ein Wanderer aus Walzenhausen bei Tanner. Dieser hat ihm von einer Steinablagerung in der Nähe des Heldsbergs in St. Margrethen berichtet. «Die Menge der Steine passt, aber die Steinart ist nicht aus Thal», sagt Tanner. Er hatte die Steine gratis vom Thaler Steinbruch erhalten, deshalb habe er auch auf eine Anzeige bei der Polizei verzichtet.

Nach einer Party 300-Kilo-Steine eingepackt?

Er habe verschiedene Rückmeldungen erhalten, sagt Max Tanner. Darunter auch einen weiteren Hinweis: Nur einige Meter vom Ort entfernt, an dem er die Steine lagerte, fand er drei seiner Sandsteine bei der Feuerstelle in der Nähe des Steinigen Tisches. Kurz vor dem Verschwinden der Steine hätten dort wohl einige Personen unangemeldet gefeiert. «Es war eine Sauerei, viel Dreck und leere Flaschen», sagt Tanner. Max Tanner vermutet daher einen Zusammenhang mit dem Verschwinden der übrigen Steine. Auch ein Auto sei bei der Feuerstelle gesehen worden.

Der Verkehrsverein Staad betreut die Feuerstelle und stellt die Infrastruktur samt Holz für einen Unkostenbeitrag zur Verfügung. Bei der Gemeinde Thal ist bekannt, dass die Feuerstelle des Verkehrsvereins immer wieder unaufgeräumt hinterlassen wird. Max Tanner jedenfalls hat die Hoffnung aufgegeben, die Steine wieder zu bekommen. Einen entsprechenden Zettel mit Aufruf, in dem er sich an die Diebe wendet, hat er inzwischen abmontiert.

Jolanda Riedener

jolanda.riedener@tagblatt.ch

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