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THAL: Die renovierte Kirche feiern

Die Paritätische Kirche ist acht Monate lang saniert worden. Am Sonntag wird gefeiert. Ganz fertig ist das Gotteshaus aber nicht.
Die paritätische Kirche Thal wurde auch aussen umfassend saniert. (Bild: Christof Sonderegger (August 2017))

Die paritätische Kirche Thal wurde auch aussen umfassend saniert. (Bild: Christof Sonderegger (August 2017))

Verglasungen, die isolieren, neue LED-Leuchten, Wärmedämmungen, eine neue Akustikanlage: Das sind nur einige Neuerungen, die seit acht Monaten im Rahmen der Renovationsarbeiten der Paritätischen Kirche Thal vonstatten gingen. Am kommenden Sonntag laden die beiden Kirchgemeinden zur Wiedereröffnung ein und feiern um 10 Uhr gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst. Melanie Tobler Dudler, Präsidentin der evangelischen Kirchgemeinde Thal-Lutzenerg und Felix Bischofberger, Präsident der katholischen Kirchgemeinde Thal werden eine Ansprache zur Rückkehr in die Kirche halten. Danach sei die Bevölkerung zum gemeinsamen Beisammensein eingeladen, teilen die Verantwortlichen mit.

Die Sanierung und Revision der Kirchenorgel dauert noch an. Diese Arbeiten werden in den kommenden Monaten aber zu Ende geführt. Die Innen- und Aussenrenovationen erfolgten unter denkmalpflegerischen Aspekten. Auch Zifferblätter, Zeiger und Zeigerwerke der Kirchenuhr wurden saniert, was der Kirche ein frischeres Aussehen verleihe, schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

Weiter fanden insbesondere zahlreiche Reinigungsarbeiten statt: Die gesamte innere Raumhülle wurde sorgfältig trocken gereinigt. Mit der angebrachten Wärmedämmung im Kirchenschiff und im Chorgewölbe werde das Raumklima verbessert, was sich auf den Energieverbrauch auswirkt.

Bankreihen müssen weichen

Auch die Kirchenbänke wurden einer Renovation unterzogen. Die hintersten zwei Bankreihen sowie die vorderste Bankreihe wurden entfernt. Eine, speziell für Kirchen ausgerichtete Heiz- und Lichtsteuerung, wurde angebracht. Die letzte Renovation der Paritätischen Kirche wurde im Jahr 1976 durchgeführt. Die Sanierung ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des bundesgeschützten Gebäudes. Veranschlagt wurden Kosten von 1,8 Millionen Franken. Der Kantonsrat hatte weiter einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 101000 Franken gesprochen.

Jolanda Riedener

jolanda.riedener@tagblatt.ch

Ökumenischer Gottesdienst

Sonntag, 10 Uhr

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