Textilunternehmen helfen Schulen

Das städtische Schulamt hat mit dem Verein Textilland Ostschweiz und dem Textilmuseum das Thema «Textil heute» für das Kinderfest 2015 festgelegt. Passend dazu haben die Schulklassen eine breite Palette an Mottovorschlägen erarbeitet.

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Das städtische Schulamt hat mit dem Verein Textilland Ostschweiz und dem Textilmuseum das Thema «Textil heute» für das Kinderfest 2015 festgelegt. Passend dazu haben die Schulklassen eine breite Palette an Mottovorschlägen erarbeitet. Die Schulleiter entschieden sich schliesslich für das Motto «weltweit verwebt», da dieses im Zeichen der Verbundenheit zur Textiltradition der Stadt steht und die multikulturelle Vielfalt der Schüler widerspiegelt. Bei der Umsetzung ihrer eigenen Ideen zu diesem Motto wurden die Schulen dann vom Textilverband Schweiz unterstützt. In der Funktion als Koordinator zwischen den Textilfirmen und den städtischen Schulen stellte der Textilverband Schweiz den Schulen ein Firmenverzeichnis zur Verfügung. Aus diesem konnten sich die einzelnen Schulen ein Textilunternehmen aussuchen, welches sie bei der Realisierung ihrer Idee unterstützt. Sei dies mit Know-how, Hilfe bei der Materialsuche oder durch Bereitstellung von geeignetem Material bis hin zur Beratung. «Die Zuteilung der Textilfirmen war ein mehrstufiges Verfahren», sagt Alan Schmid vom Schulamt der Stadt. Zuerst seien die Listen mit den Firmen an die Schulen versendet worden, diese hätten dann ihre drei Präferenzen mitgeteilt. «Natürlich gab es teilweise mehrere Schulen, die sich für die gleiche Firma interessiert haben», sagt Schmid. In solchen Fällen habe man das Los entscheiden lassen. So wird etwa die Primarschule Boppartshof von Christian Fischbacher Co. AG. unterstützt, während die Stickereifirma Union AG mit dem Oberstufenzentrum Schönau zusammenspannt. Der Primarschule Riethüsli wurde Forster Rohner zugelost, und Bischof Textil hat der Sekundarschule Blumenau unter die Arme gegriffen. «Es ist das erste Mal, dass wir solch breite Unterstützung von Textilunternehmen erhalten.» Diese «gute Sache» will das Schulamt in Zukunft weiterführen. Nicht alle Schulen haben allerdings vom Angebot Gebrauch gemacht: Die Primarschule Kreuzbühl, die Primarschule Krontal sowie die Realschule Buchental kommen ohne Unterstützung aus. (pd/kar)

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