TEMPOSÜNDER IN ENGELBURG: Über 4000-mal geblitzt

Während knapp zweier Monate erfasste ein Blitzer an der St.Gallerstrasse in Engelburg Schnellfahrer. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 88 Stundenkilometer innerorts.

Perrine Woodtli
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Das Radargerät in Engelburg war hinter einer Hecke versteckt. (Bild: Perrine Woodtli)

Das Radargerät in Engelburg war hinter einer Hecke versteckt. (Bild: Perrine Woodtli)

Vom 3. April bis vergangenen Mittwoch stand an der St.Gallerstrasse gegenüber der Bushaltestelle Ebnet ein Radargerät. Während dieser Zeitspanne haben rund 141'000 Fahrzeuge die Anlage passiert, wie Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, bestätigt. Insgesamt hat die Anlage etwas mehr als 4000-mal geblitzt. Dies entspricht rund 2,9 Prozent aller passierenden Fahrzeuge. Laut Schneider sind zu Beginn tendenziell mehr Geschwindigkeitsverstösse festgestellt worden. Zwei Wochen nach der Installation hätten sich die Zahlen eingependelt. «In der ersten Woche wurden 724 und in der zweiten 670 Fahrzeuge geblitzt», sagt Schneider. «In den Wochen danach wurden jeweils zwischen 200 und 300 Fahrzeuge erfasst.»

Die höchstgemessene Geschwindigkeit betrug 88 Stundenkilometer. Erlaubt sind dagegen nur 50. Der Blitzer sei an jener Stelle aufgestellt worden, weil es sich um einen Innerortsbereich handle. Nebst der Haltestelle befindet sich an jenem Ort auch ein Trottoir mit Fussgängerverkehr. «Mit dem Blitzer erhofften wir uns, dass die Höchstgeschwindigkeit eingehalten wird. In den ersten Wochen war dies oft nicht der Fall.» Das Radargerät wurde nun nach Kirchberg versetzt.

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