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Tempo 30 an der Gerhalden: SVP-Politiker ist hartnäckig

Ende Februar hat Jürg Brunner (SVP) im Stadtparlament eine Einfache Anfrage zu einer seit 15 Jahren hängigen Tempo-30-Zone an der Gerhaldenstrasse eingereicht. Der Stadtrat hat diese jetzt beantwortet.

Ende Februar hat Jürg Brunner (SVP) im Stadtparlament eine Einfache Anfrage zu einer seit 15 Jahren hängigen Tempo-30-Zone an der Gerhaldenstrasse eingereicht. Der Stadtrat hat diese jetzt beantwortet. Ganz offensichtlich haben diese Antworten den SVP-Stadtparlamentarier alles andere als befriedigt: An der Parlamentssitzung von vorgestern Dienstag hat er ein Postulat mit einem Auftrag in der gleichen Sache nachgereicht.

Unverhältnismässige Eingriffe

In der Einfachen Anfrage vom 23. Februar dieses Jahres nahm Jürg Brunner Bezug auf eine Umfrage der Quartierbewohner aus dem Jahr 2001 und auf eine Unterschriftensammlung im Jahr 2006. Beides schien auf der Stadtverwaltung untergegangen zu sein. Denn auf die Fragen von Brunner, ob die Akten Gerhaldenstrasse bei der Stadt noch vorhanden seien und bis wann die Gesuchsteller mit einer Antwort rechnen können, geht der Stadtrat in der Beantwortung der Einfachen Anfrage nicht ein.

Hingegen widmet sich der Stadtrat ausführlich der Situation an der Gerhaldenstrasse. Verschiedene Messungen hätten ergeben, dass eine Einhaltung von Tempo 30 dort nur mit massiven baulichen Eingriffen realisiert werden könnte. Und diese Eingriffe seien unverhältnismässig. Ohne diese Massnahmen und nur mit Markierungen am Boden würde gemäss stadträtlicher Antwort aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zur gewünschten Geschwindigkeitsreduktion führen. Die Anwohner und der Quartierverein seien jeweils direkt über entsprechende Ergebnisse informiert worden. Eine erneute Überprüfung dränge sich daher derzeit nicht auf.

Mit Postulat nachdoppeln

Diese Ansicht teilt Jürg Brunner offenbar nicht. Er und zwei Drittel der damals befragten Anwohner wollen die Gerhaldenstrasse in die Tieftempozone einbeziehen. Denn eine Geschwindigkeitsmessung an der engsten Stelle der Strasse zeige, dass Schutzbedürfnisse für die schwächsten Verkehrsteilnehmer bestehen würden.

Brunner, und mit ihm 34 unterzeichnende Stadtparlamentarier, lädt den Stadtrat daher mit dem Postulat ein, die Gerhaldenstrasse in eine Tempo-30-Zone zu verwandeln.

Das Postulat lupft die Leidensgeschichte der Tempo-30- Zone an der Gerhaldenstrasse definitiv auf die Traktandenliste des Stadtparlaments: Dieses muss nämlich mit Überweisung des Vorstosses darüber entscheiden, ob der Stadtrat den Auftrag erhält, in der Sache tätig zu werden. (vre/rsp)

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