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TCS bleibt in Juristen-Händen

Der neue Präsident der TCS Regionalgruppe St. Gallen und Umgebung heisst Marcel Aebischer. Erst zwei Wochen vor der Hauptversammlung am Montag gab der bisherige Präsident seinen Rücktritt bekannt.
Elisabeth Reisp
Der abtretende TCS-Präsident Martin Würmli gratuliert seinem Nachfolger Marcel Aebischer. (Bild: Urs Jaudas)

Der abtretende TCS-Präsident Martin Würmli gratuliert seinem Nachfolger Marcel Aebischer. (Bild: Urs Jaudas)

Lädt der TCS zur Hauptversammlung, kommen die Mitglieder in Scharen. Fast 200 Interessierte sind auch am Montag der Einladung zu Abendessen, Hauptversammlung sowie Dessert und Kaffee gefolgt. Neugierig war das Publikum vor allem wegen der plötzlichen Wahl eines neuen Präsidenten.

Neue Stelle in Zug

Fünf Jahre lang war Martin Würmli Präsident der TCS-Regionalgruppe St. Gallen und Umgebung. Vor zwei Wochen hat der Zuger Stadtrat Würmli zu seinem neuen Stadtschreiber gewählt, am 1. Juni tritt dieser die Stelle in der Zentralschweiz an. Von einem Tag auf den anderen musste Würmli deswegen seinen Rücktritt und einen Nachfolger organisieren. Mit Marcel Aebischer, der bisher kein Mitglied im TCS war, hat er einen neuen Präsidenten gefunden. «Wir kennen uns aus Kanti-Zeiten», sagte Würmli. Wie sein Vorgänger hat auch Aebischer Rechtswissenschaften an der HSG studiert. Er lebt in St. Gallen und arbeitet in einer Anwaltskanzlei in Gossau. Somit übernimmt wieder ein Jurist den Vorsitz.

Für Würmli eine ideale Lösung. «Ein Jurist mit politischen Interessen kommt dem Verein nur zugute.» Ihm selbst sei es stets ein Anliegen gewesen, dass der Verein die Interessen seiner Mitglieder auch auf politischer Ebene vertritt und nicht nur Ausflüge organisiert. Zudem habe er sich immer für alle Verkehrsteilnehmer eingesetzt und nicht einzig für Automobilisten, erklärte Würmli und fügte an: «Bei meinem Amtsantritt hatte ich ja selbst kein Auto.»

50er-Tafeln in Frage stellen

Die Sektion St. Gallen-Appenzell Innerrhoden, zu der die Regionalgruppe St. Gallen und Umgebung gehört, nimmt sich für dieses Jahr der «Generell-50-Tafel» an. Unter die Lupe nimmt die Sektion diejenigen Tafeln, die an Orten stehen, «wo sie nichts zu suchen haben», wie Würmli in seiner Eröffnungsrede sagte. «Nämlich in nicht oder nur wenig überbautem Gebiet, vor allem in Ortseinfahrten.» Bereits interveniert hat die Sektion beim Regierungsrat. Sicherheitsdirektor Fredy Fässler habe den Ball an den TCS zurückgespielt: «Wir sind nun aufgefordert, entsprechende Standorte dem Kanton zu melden», sagte Würmli.

Ein wichtiges Verkehrsthema sprach Walter Locher, Präsident der IG Engpassbeseitigung, unter Varia an. Die dritte Röhre im Rosenbergtunnel sei dringend notwendig, «die Stadtautobahn ist chronisch überlastet». Ein Teilerfolg sei erreicht mit der Botschaft, die der Bundesrat am 28. Februar verabschiedet hatte. Dort wurde die dritte Röhre von der dritten zur zweiten Priorität hochgestuft. Ferner sei auch die Spange beim Güterbahnhof ein Anliegen der IG. «Offen ist, ob diese überhaupt realisiert wird», sagt Locher. «Im Frühsommer sollte der Kanton Varianten des Projekts präsentieren können.»

Kleiner Gewinn

Die Jahresrechnung schloss mit einem Ertragsüberschuss von 3090 Franken bei einem Aufwand von rund 74 000 Franken ab. Die Versammlung hiess die Rechnung einstimmig gut, ebenso erteilte sie dem Vorstand Decharge. Der Vorstand mit Brigitta Thür, Franz Koller, Hans Rudolf Bürki, Edy Neuschwander und Christoph Hug wurde in seinem Amt bestätigt.

Einen Wechsel gibt es hingegen im TCS-Magazin «Kontakt». Leo Coray, der zwanzig Jahre lang für «Kontakt» schrieb, tritt als Redaktor ab. Seine Nachfolge übernimmt Kommunikationsfachmann Bruno Fässler, der Kommunikationsleiter des St. Galler Gewerbes.

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