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TAG DER OFFENEN BAUSTELLE: Horner Merzweckhalle nimmt Formen an

Nach den diesjährigen Herbstferien dürfen sich die Hornerinnen und Horner auf ihre neue Mehrzweckhalle freuen. Der Kostenrahmen kann – drall ausgeschöpft – eingehalten werden.
Thomas Widmer
Der Name steht bereits, ab Oktober stehen auch die Türen der Mehrzweckhalle Horn offen. (Bild: Thomas Widmer)

Der Name steht bereits, ab Oktober stehen auch die Türen der Mehrzweckhalle Horn offen. (Bild: Thomas Widmer)

Thomas Widmer

redaktionot

@tagblatt.ch

«Es hat gedauert. Und es hat sich gelohnt», so das Fazit der Horner Schulgemeindepräsidentin Margrit Schrepfer am Tag der offenen Baustelle vom vergangenen Samstag. Von 10 bis 12 Uhr nutzten zahlreiche Interessierte die Gelegenheit für einen Baustellenrundgang. «Der frühzeitige Einbezug aller Hallennutzer war eine wichtige Voraussetzung», ist Christoph Egli, Baukommission Schule, überzeugt. «Denn die Vereine und die Schule haben Bedürfnisse, die auch ein erfahrener Bauprofi nicht immer erahnen kann.» Eine – schliesslich vom Verwaltungsgericht abgewiesene – Einsprache blockierte das Projekt für ein ganzes Jahr, sodass der Baustart erst im Mai 2017 erfolgte. «Der frühe Kälteeinbruch im Herbst und die Kältewelle im Februar brachten weitere Verzögerungen», sagt Baumanager Daniel Stauffacher.

Und wie sieht es mit den Kosten aus? Soviel vorab: Der Kredit von 7,96 Millionen Franken überschreitet die Zehn-Prozent-Toleranzschwelle nicht. Christoph Egli nennt drei Gründe für die Mehrkosten: erstens vom Kanton nachträglich erteilte Auflagen im Rahmen der Baubewilligung, zweitens unvorhergesehene Schäden an der bestehenden Bausubstanz, die mit grösserem Aufwand als geplant behoben werden mussten und drittens Optimierungen während der Bauphase, die zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr möglich gewesen wären oder viel teurer zu stehen kämen. Unter «Unvorhergesehenes» fallen der unerwartete Wassereinbruch in die Trafostation, der schlechte Zustand der Kanalisation sowie schadstoffhaltige Baumaterialien, die in grösserem Umfang als prognostiziert entfernt werden mussten.

Dass man auch im Laufe eines Projekts klüger werden kann, beweisen die vorgenommenen Optimierungen. So werden sämtliche Oberlichter saniert und nicht wie geplant jedes Zweite abgedeckt. Dadurch wird das Tageslicht optimal genutzt. Beim Hallenboden entschied man sich für eine bessere Qualität, und vor der Verlegung wird eine induktive Höranlage für Hörbehinderte eingebaut.

Sorgfältig geplant – klug umgesetzt

«Der Entscheid für eine Sanierung statt für einen Neubau war sinnvoll», betont Architekt Lukas Imhof. «Die Nutzung der bestehenden Bausubstanz erweist sich als ökonomischer und ökologischer Vorteil.» Hindernisfreiheit und Minergiestandard gehören bei der neuen Mehrzweckhalle Horn zur Pflicht. Die Kür glänzt mit grosszügigem Eingangsbereich, einladendem Foyer und einem durchdachten Raumkonzept.

Die Halle, nutzbar für Schulturnen, Sportvereine, Gemeindeversammlungen und Vereinsanlässe, lässt sich mittels Vorhang unterteilen, sodass der Aufbau von Verpflegungsstrassen und weitere Vorbereitungen hinter den Kulissen störungsfrei möglich sind. Die Bühne ist von aussen her mit einem Personal- und Wareneingang erschlossen. Zudem lässt sich die Bühne als separater Raum für bis zu 100 Personen nutzen, abtrennbar mit einer schalldämmenden Faltwand. Im Bühnenraum befindet sich ein rollstuhlgängiges WC – nicht nur für Schauspieler mit Lampenfieber, sondern auch für Sitzungsteilnehmer, die «mal müssen».

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