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SYNERGIE: Botanischer Garten profitiert vom Naturmuseum

Durch die Eröffnung des Naturmuseums im Neudorf sind auch im Botanischen Garten die Besucherzahlen gestiegen. Die Zahl der Führungen war 2017 jedoch rückläufig.

Seit seiner Eröffnung im Herbst 2016 ist das Naturmuseum ein Besuchermagnet. Im vergangenen Jahr besuchten rund 77000 Personen die Institution im Osten der Stadt. Das sind etwa dreimal so viele wie am alten Standort im Stadtpark. Ungewiss war, wie sich die Anziehungskraft des Naturmuseums auf den Botanischen Garten, der sich in unmittelbarer Nähe befindet, auswirken würde. Nun liegen erstmals Zahlen vor, die Rückschlüsse erlauben. Und sie zeigen, dass der Botanische Garten vom prominenten Nachbarn profitiert.

Besucheranstieg nicht durch Zahlen nachzuweisen

«Ich war immer der Meinung, dass sich das Naturmuseum positiv auf unsere Besucherzahlen auswirken würde», sagt Hanspeter Schumacher, Leiter des Botanischen Gartens. Diese Annahme habe sich nun bestätigt. Zwar verzeichnete der Botanische Garten gemäss Mitteilung trotz des massiven Anstiegs der Besucherzahlen im Naturmuseum einen Rückgang der Führungen. 2017 durfte er 333 Schulklassen und Erwachsenen-Gruppen mit insgesamt 6655 Personen empfangen. Das sind 29 Führungen weniger als 2016. Dieser Wert liege aber im Bereich der normalen Schwankungen, sagt Schumacher. «Als ich vor rund 30 Jahren angefangen hatte, waren es noch etwa 50 Führungen pro Jahr.»

Trotz dieses Rückgangs sei der Synergieeffekt eindeutig. Dieser liesse sich zwar nicht mit Zahlen belegen, sei an den Frequenzen aber deutlich spürbar. Gerade nach grösseren Anlässen im Naturmuseum kämen viele Besucher sowie ganze Gruppen in den Botanischen Garten, ohne eine Führung in Anspruch zu nehmen. Deshalb – und wegen des freien Zugangs – werden sie in den Statistiken nicht erfasst.

172 neue Pflanzenarten

Mittels Geschenk, Tausch und Kauf wurde der Botanische Garten im vergangenen Jahr um 172 Pflanzenarten bereichert. Die Verantwortlichen sandten an 145 botanische Gärten in aller Welt rund 2467 Samenproben, während aus 76 botanischen Gärten 326 Samenproben eingingen. Die Mitarbeitenden leiteten 16 Halbtageskurse mit 370 Personen und drei Tageskurse mit 58 Personen. Bei 421 amtlichen Pilzkontrollen wurden rund 230 Kilogramm Pilze geprüft. Davon waren mehr als 53 Kilogramm ungeniessbar bis giftig. (dag)

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