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Syna-Präsident fordert mehr Investitionen in Infrastruktur

RORSCHACH. Die Sektion Bodensee der parteipolitisch unabhängigen Arbeitnehmendenorganisation Syna führte ihre 110 Generalversammlung in Rorschach durch. In seinem Präsidentenbericht erwähnte Paul Rutz den Frankenschock, der für viele Firmen eine böse Überraschung war.

RORSCHACH. Die Sektion Bodensee der parteipolitisch unabhängigen Arbeitnehmendenorganisation Syna führte ihre 110 Generalversammlung in Rorschach durch. In seinem Präsidentenbericht erwähnte Paul Rutz den Frankenschock, der für viele Firmen eine böse Überraschung war. Der hohe Frankenkurs kommt aber nicht davon, dass die Schweiz schlecht arbeitet, sondern ganz im Gegenteil, weil sie sehr innovativ sei. Die Ursache des hohen Frankens komme davon, dass die Schweiz zu viel exportiere und zu wenig importiere. Es fehle der Ausgleich. Paul Rutz fordert mehr Investitionen in die Infrastruktur. Auch höhere Renten und höhere Löhne würden den Schweizer Franken senken.

Rechtslastiges Parlament

Leider verfolge das seit kurzem sehr rechtslastige Parlament einen für den Franken negativen Sparkurs. Anstatt zu investieren werde gespart, was zu höherer Arbeitslosigkeit führt und zu mehr Unzufriedenheit im Volk. In letzter Zeit finden auch verschiedene Massenentlassungen statt, vor allem ausländische Firmenbesitzer sind leider keine Patrioten. Bis jetzt, so Paul Rutz, ist die Schweiz mit der Anzahl der Flüchtlinge noch gut weggekommen. Leider werde auch hier nicht die Ursache des Problems angegangen, die zerstörerischen Bürgerkriege würden nicht gestoppt. «Brutale Tyrannen werden nicht abgelöst, und in vielen Ländern ist die Korruption ein grosses Übel. Zudem gibt es heute Länder, wo der Staat komplett zusammengebrochen ist. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Leute versuchen, ihre Heimat, auf der Suche nach Frieden, zu verlassen.»

«Frieden» mit der EU schwierig

Als Folge der National- und Ständeratswahlen werde es wohl zu keiner glücklichen Lösung für die AHV und die Pensionskassen kommen. «Die kluge Vorlage aus dem Ständerat wird wohl abgelehnt werden. Wir müssen mit kleineren Renten und Erhöhungen des Pensionsalters rechnen. Auf jeden Fall müssen sich die Gewerkschaften auf zahlreiche Referenden vorbereiten», so Rutz. «Die unbedachte Masseneinwanderungs-Initiative wird es uns wohl verunmöglichen, mit der EU in Frieden zu leben.»

Auch dieses Jahr konnten wieder Jubilare geehrt werden. 25 Jahre Mitglied sind Paul Bruhin, Martin Camenisch, Marc Dinner, Maria Geiger, Remo Huber, Benjamin Isler und Hans Rechsteiner. 40 Jahre Mitglied sind Günther Bernhard, Adolf Frommenwiler und Johann Krucker. Gar 50 Jahre Mitglied sind Paul Zumbrunn und Paul Rutz. Der Regionalsekretär, Luis Barros, wies darauf hin, dass im Sekretariat infolge der momentan vielen Entlassungen kein Arbeitsmangel herrscht. Die Statutarischen Traktanden stellten keine Probleme. Es gab keine Änderungen im Vorstand. (pd)

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