SVP will mehrere Anträge stellen

In einer Medienmitteilung, die die SVP Gossau-Arnegg kürzlich versandte, äusserte sich die Partei zu Gossaus Finanzen und zum Budget 2016 (Tagblatt von Donnerstag). Der Aufwand soll bis 2020 um weitere 5,5 Millionen Franken steigen, und ein Defizit von 5,4 Millionen Franken sei prognostiziert.

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In einer Medienmitteilung, die die SVP Gossau-Arnegg kürzlich versandte, äusserte sich die Partei zu Gossaus Finanzen und zum Budget 2016 (Tagblatt von Donnerstag). Der Aufwand soll bis 2020 um weitere 5,5 Millionen Franken steigen, und ein Defizit von 5,4 Millionen Franken sei prognostiziert. «Eine Tendenz, die erschreckt», sagt SVP-Parlamentarier Frank Albrecht auf Anfrage. Schliesslich seien an der Budgetsitzung vor zwei Jahren zahlreiche Entlastungsmassnahmen beschlossen worden, um für einen ausgeglichenen Finanzhaushalt zu sorgen. Laut der SVP hat der Stadtrat leider auch bei Posten gespart, die dem einzelnen Bürger besonders weh taten. Unverständlich ist für die SVP auch, weshalb ständig externe Berater beigezogen werden, die hohe Kosten verursachten, wie Albrecht sagt. «In der Stadtverwaltung arbeiten kompetente und gut ausgebildete Mitarbeiter.» Ausserdem verursachen die für das Jahr 2016 budgetierten zusätzlichen Arbeitsstellen für Stadtwerke und Stadtentwicklung weitere Ausgaben, und sie seien nicht einmal deutlich ausgewiesen.

«Wie soll denn das Gesak finanziert werden, wenn die Entwicklung so weitergeht?», will Albrecht wissen. An der Sitzung von morgen Dienstag will die SVP dem Parlament mehrere Anträge stellen. (ad)