«SVP wäre im Gemeinderat willkommen»

Die Aussage von Ortsparteipräsidentin Helen Keller-Müller, die SVP sei im Gemeinderat nicht erwünscht, ist für Gemeindepräsident Thomas Würth absolut unverständlich «Es gib objektiv keinen Grund, weshalb die wählerstärkste Partei nicht im Gemeinderat vertreten sein soll.

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Die Aussage von Ortsparteipräsidentin Helen Keller-Müller, die SVP sei im Gemeinderat nicht erwünscht, ist für Gemeindepräsident Thomas Würth absolut unverständlich «Es gib objektiv keinen Grund, weshalb die wählerstärkste Partei nicht im Gemeinderat vertreten sein soll. Ein Vertreter dieser Partei wäre selbstverständlich willkommen. Aber der Weg dahin ist auch ein klarer Fall, das Volk soll entscheiden, welche Vertreter im Gemeinderat sitzen.

» Es könne doch niemand ernsthaft erwarten, so Würth weiter, dass eine politische Partei freiwillig auf einen Sitz verzichte, damit die SVP in den Gemeinderat reinkomme. «So funktioniert unser System nicht. Ich kann das Vorgehen der SVP-Ortspartei nicht nachvollziehen. Sie soll nicht immer nur davon reden, sondern endlich zu einer fairen Volkswahl antreten.» Würth macht zudem auf ein weiteres Szenario aufmerksam.

«Auch wenn eine andere Partei verzichtet und sagt, jetzt soll die SVP einen Sitz haben, ist dies noch lange keine Garantie für einen SVP-Sitz. Dann portiert vielleicht eine Bürgergruppe oder eine IG einen eigenen Kandidaten, und dieser wird gewählt. Dann ginge die Rechnung der SVP nicht auf.» (rtl)