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STURMBILANZ: «Burglind» bläst Bäume um

Die von «Burglind» verursachten Schäden halten sich in der Region in Grenzen. Ausrücken musste die Feuerwehr wegen geknickten Bäumen.
Laura Widmer
Einer von vielen geknickten Bäumen in der Region, hier oberhalb Abtwils. (Bild: Leserbild: Ingrid Zürcher)

Einer von vielen geknickten Bäumen in der Region, hier oberhalb Abtwils. (Bild: Leserbild: Ingrid Zürcher)

Laura Widmer

laura.widmer@tagblatt.ch

Die Wettervorhersage für den Mittwoch liess Schlimmes befürchten: Mit dem Sturm «Burglind» sollten orkanartige Windböen über die Schweiz ziehen. Es wurden Stromausfälle, gestürzte Bäume und Verkehrsbehinderungen befürchtet. Die Ostschweiz kam jedoch relativ glimpflich davon. Nur vereinzelt gab es Feuerwehreinsätze, um von geknickten Bäumen versperrte Strassen wieder passierbar zu machen.

Die Feuerwehr in Muolen musste zwei Mal ausrücken, sagt Feuerwehrkommandant Reto Beer. «Bei beiden Einsätzen mussten umgestürzte Bäume von der Strasse entfernt werden.» Ausserdem waren weiter Bäume in der Nähe des Waldes umgeknickt. Diese werden jedoch nicht von der Feuerwehr entsorgt. Einige Häuser verloren Ziegel. Die Feuerwehr werde bei solchen Fällen jedoch nicht kontaktiert. «Wenn es stürmt, geht man sowieso nicht aufs Dach». Die eigene Sicherheit gehe vor. Beer ist erleichtert, dass grössere Schäden aufgrund des Sturms ausblieben in seiner Gemeinde. «Wir kommen meistens glimpflich davon.»

Die RegiWehr, welche für die Gemeinden Heiden, Grub, Eggersriet und Wolfhalden zuständig ist, habe ebenfalls zweimal ausrücken müssen, sagt Materialwart Samuel Kellenberger. Bei den Einsätzen in Heiden und auf dem Rossbüchel in Eggersriet ging es ebenfalls um umgeknickte Bäume neben Strassen.

Geknickte Bäume in Wäldern

Nicht im Einsatz war die Feuerwehr in Berg. «Einige Bäume wurden zwar durch den Sturm beschädigt», sagt Feuerwehrkommandant Jürg Bärlocher. Da diese jedoch allesamt in Wäldern standen, musste die Feuerwehr nicht ausrücken. Auch Gemeindepräsident Sandro Parissenti bestätigt, dass es kaum Vorfälle gab. «Bei einer Remise hat es das Dach abgedeckt und ein Strommast war kurz vor dem Umkippen.»

Auch in Mörschwil blieb es am Tag des Sturmes ruhig. Es gab einige Bäume, die durch die Wucht des Windes umgeknickt wurden. Die kleineren Bäume wurden vom Bauamt zur Seite geräumt, der grösseren Bäume nahm sich der Förster an. Keinerlei Zwischenfälle hatte auch Feuerwehrkommandant Anton Hauser aus Mörschwil zu verzeichnen. In Wittenbach und Häggenschwil war die Feuerwehr ebenfalls nicht im Einsatz, ebenso in Gaiserwald nicht.

Region kommt glimpflich davon

Im Vergleich zur gesamten Ostschweiz waren die Folgen des Sturms in der Region gering. Bei den Notrufzentralen in St. Gallen, Thurgau, Appenzell und dem Fürstentum Liechenstein waren am Mittwoch innerhalb von vier Stunden 350 Schadensmeldungen eingegangen.39

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