Stürze gehören zum Winter

Trotz sorgfältiger Schneeräumung lässt sich die winterliche Rutschgefahr nicht gänzlich beseitigen. Im Vergleich zum restlichen Jahr komme es im Winter «zu eindeutig mehr Stürzen», sagt Joseph Osterwalder, Chefarzt der Notfallaufnahme des Kantonsspitals St. Gallen.

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Trotz sorgfältiger Schneeräumung lässt sich die winterliche Rutschgefahr nicht gänzlich beseitigen. Im Vergleich zum restlichen Jahr komme es im Winter «zu eindeutig mehr Stürzen», sagt Joseph Osterwalder, Chefarzt der Notfallaufnahme des Kantonsspitals St. Gallen. Täglich werden mehrere Personen eingeliefert. Die Verletzungen reichten von einfachen Prellungen über Muskelrisse bis hin zu schweren Brüchen von Handgelenken, Wirbelsäulen und Oberarmen. Bei älteren Leuten seien Schenkelhalsbrüche häufig. Und wie schützen sich ältere Leute vor Stürzen? Die Bewohner des Altersheims Sömmerli etwa gehen im Winter – wie übrigens auch im Hochsommer – gar nicht erst oder nur sehr selten nach draussen, sagt Leiter Alban Georgy. (jag)

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