Stürmischer Frühlingsanfang steht bevor

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Wetter Der erste Frühlings­monat ist der windreichste des Jahres. Er ist gekennzeichnet durch einen kontinuierlichen Temperaturanstieg. Jüngst ist der März niederschlagsreicher, aber sonniger geworden. Hin und wieder gibt es tüchtigen Märzenschnee. Die Frühlingsstürme mit Blitz und Donner haben wir bereits erlebt. Eistage mit ganztags Unter-Null-Temperaturen treten im ersten Monatsdrittel kaum auf, hingegen bringt noch jeder zweite Tag einen Morgenfrost. Die Bewölkung bleibt unverändert. Die Tage werden nun zügig länger, die Sonne scheint täglich etwa vier Stunden. Die Luft wird deutlich trockener, und die Nebelproduktion geht zu Ende. Das Thermometer bewegt sich zwischen –1 und 8 Grad.

Auch um die Monatsmitte steigen die Temperaturen weiter an. Es ist meist trocken. Eine Bauernregel besagt: «Märzenstaub bringt Frucht und Laub.» Es regnet nur jeden dritten Tag. Schnee ist am Bodensee in dieser Jahreszeit nur noch selten anzutreffen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen null und zehn Grad.

Mit der Buschwindröschenblüte beginnt Ende März der phänologische Erstfrühling. Die Vegetation erwacht: Die Weidekätzchen, der Huflattich und die Leberblümchen blühen. Es ist die Zeit der ersten Felderbestellungen, und der Winter verabschiedet sich mit der letzten schütteren Schneedecke. Die Niederschläge intensivieren sich: Bei den ersten stürmischen Kaltfrontdurchgängen des beginnenden Frühlings ist mit kräftigen Gewittern mit Temperaturen zwischen 2 und 12 Grad zu rechnen. (cf)