STREIT: Der FC wehrt sich

Der FC Rorschach-Goldach kritisiert auf seiner Homepage den «Tagblatt»-Artikel. Bestätigt aber seine Zielsetzung bezüglich Beiz.

Rudolf Hirtl
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Der FC Rorschach-Goldach mit Torschütze Oliver Baumann (links) traf mit dem FC Henau auf einen hartnäckigen Gegner. (Bild: Ralph Ribi)

Der FC Rorschach-Goldach mit Torschütze Oliver Baumann (links) traf mit dem FC Henau auf einen hartnäckigen Gegner. (Bild: Ralph Ribi)

«Der FC Rorschach-Goldach will Pächter des Sporttreffs bei der Sportanlage Kellen werden», schreibt das «St. Galler Tagblatt» in der Ausgabe vom Dienstag. Dominik Gemperli, Präsident des Zweckverbands bestätigte darin auf Nachfrage, dass ein Antrag vorliege, der in diese Richtung ziele. Wenig erbaut darüber sind Maggie und Rolf Muttner, die das Restaurant seit 2012 führen. Markus Hundsbichler, Präsident des FCs Rorschach-Goldach, wollte sich nicht zum Thema äussern.

Auf seiner Homepage schreibt der Vorstand des FCs nun unter anderem. «Ins Abseits stellen, ist eigentlich eine fussballtaktische Variante, die das Spielgeschehen auf dem Sportplatz mitentscheiden kann. Das ist aus sportlicher Sicht legitim. Nicht legitim ist, wenn man diesen Begriff verwendet, wenn es um Existenzen geht.» Dem FC RG17 sei durchaus klar, dass Problematik rund um die Verpflegungsmöglichkeiten auf Kellen und die damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten nicht einfach zu klären seien. Er habe deshalb alle Schritte mit dem Wirt abgesprochen. Das gelte auch für die Lösung mit dem Container anlässlich der drei letzten Heimspiele im Herbst.

Besonders sauer stosse dem FC RG17 die Behauptung auf, dass sich sein Präsident, der auch als Betriebsleiter innerhalb des Verwaltungsrates Kellen wirkt, nicht an die allgemeingültigen Vorgaben des Zweckverbandes halte. Diese Aussage entspreche nicht der Wahrheit und sei mindestens verwarnungswürdig.

Weiter schreibt der FC, dass ein Verein dieser Grössenordnung nur dann existieren könne, wenn er Möglichkeiten habe, mit seinen Veranstaltungen Einnahmen zu generieren. Die Einnahmen des ehemaligen FC Rorschach auf dem Pestalozziplatz seien ein wesentlicher Bestandteil im Gesamtbudget gewesen. Der neue FC RG17 habe seine Vorstellungen transparent kommuniziert und Hand geboten, nach Lösungsalternativen zu suchen. Dem Verwaltungsrat der Sportanlagen Kellen liege das Gesuch des FC RG17 vor. Er habe eine Entscheidung bis Ende April in Aussicht gestellt.

Rudolf Hirtl

rudolf.hirtl@tagblatt.ch