Strategien am Computer durchspielen

ST. GALLEN. Märkte brechen über Nacht weg, Wechselkurse und Rohstoffpreise sind auf Berg- und Talfahrt: Unternehmer müssen in zunehmend globalisierten und spezialisierten Umfeldern immer schwierigere Entscheide fällen.

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ST. GALLEN. Märkte brechen über Nacht weg, Wechselkurse und Rohstoffpreise sind auf Berg- und Talfahrt: Unternehmer müssen in zunehmend globalisierten und spezialisierten Umfeldern immer schwierigere Entscheide fällen. Am «Simulation Day» zeigte das Institut für Modellbildung und Simulation der Fachhochschule St. Gallen, wie Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) komplexe und schwerwiegende Entscheide zuerst risikolos durchspielen können.

Simulation per Knopfdruck

Simulation heisst das Mittel. Standorte, Investitionen oder Stellenabbau: Auswirkungen schwerwiegender Entscheide können virtuell durchgespielt werden. Strategien werden per Knopfdruck am Computer simuliert. Was in der Simulation nicht funktioniere, tue es real auch nicht, heisst es in einem Communiqué.

Entscheiden muss der Mensch

Der Unternehmer müsse kommende Veränderungen am Horizont wahrnehmen, diese interpretieren, Antworten darauf finden und Handlungsoptionen entwickeln, die dann im Simulator geprüft würden.

Ein Rest Intuition bleibt trotzdem: Entscheiden müsse der Mensch, der Simulator zeige lediglich die voraussichtlichen Folgen einer Entscheidung ab, erklärte Institutsleiter Marcel Loher. (red.)