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Strassenbau reif, Weg in Schwebe

Die Rorschacherberger befinden an der Bürgerversammlung der Gemeinde auch über Planungs- und Baukredite. Grösste Einzelposition sind 1,4 Millionen Franken für die Heidenerstrasse. Noch nicht entscheidungsreif ist ein Seeweg.
Fritz Bichsel
Die Einmündungen der Heidenerstrasse in Goldacher-/Thalerstrasse bleiben versetzt. Jene von Süden (oben) wird aber verbessert durch Ausbau. (Bild: Fritz Bichsel)

Die Einmündungen der Heidenerstrasse in Goldacher-/Thalerstrasse bleiben versetzt. Jene von Süden (oben) wird aber verbessert durch Ausbau. (Bild: Fritz Bichsel)

RORSCHACHERBERG. Nach dem Ersatz von Leitungen will der Gemeinderat auch auf dem nördlichen Abschnitt der Heidenerstrasse den Belag erneuern. Gleichzeitig sollen das Trottoir, das zu den Oberstufenschulhäusern führt und auch zum Velofahren dient, verbreitert und die Einmündung Goldacher-/Thalerstrasse umgestaltet werden. Der benötigte Boden ist bereits im Eigentum der Gemeinde. Für Belag und Trottoirs auf 450 Metern Länge, von der Brücke über die Autobahn bis zum Ende der Heidenerstrasse in Rorschacherberg, sind 1,4 Millionen Franken veranschlagt. Diese beantragt der Gemeinderat der Bürgerversammlung – die bis zwei Millionen zuständig ist – zusammen mit weiteren Krediten für Strassenbauten – im Budget für 2016.

Ebenfalls mit dem Budget entscheiden die Bürger auch über Kredite für den Ersatz der Garderoben in der Badanlage Hörnlibuck und den Umbau des Frontoffice im Gemeindehaus.

Bescheiden statt Grosskreisel

Knackpunkt des nördlichen Abschnitts der Heidenerstrasse ist die Einmündung in die Goldacher-/Thalerstrasse. Obwohl diese ganz am Rand von Rorschacherberg liegt, an der Grenze zu Rorschach, ist hier der Mittelpunkt der Gemeinde: bei öffentlichen Anlagen von Schulhäusern über Feuerwehrdepot, Altersheim und Mehrzweckhalle bis zum Sportplatz, mit Verbindung in Richtung aller Nachbarregionen. Trotzdem hat der Kanton die Heidenerstrasse als Gemeindestrasse klassiert, womit die Sanierungskosten voll zulasten von Rorschacherberg gehen.

Als weitere Besonderheit sind die Einmündungen versetzt und ist jene von Süden her kurvig. Für das Anlegen einer richtigen Kreuzung fehlt der Platz: auf der Rorschacher Seite schon lange wegen des «Sonnenhofs» und weiterer Häuser, auf der Rorschacherberger Seite seit dem Bau der Mehrzweckhalle vor gut einem Vierteljahrhundert. Die vor Jahrzehnten berechnete Idee, diesen Knackpunkt mit einem Zwillingskreisel in Form einer 8 zu lösen, verschwanden angesichts der hohen Kosten in einer Schublade. Die Versammlung am 6. April entscheidet weiter über die Rechnung mit 1,4 Millionen Franken Ertragsüberschuss und eine Steuersenkung um 3 auf 108 Prozent. Erst später und an der Urne werden die Bürger abstimmen über Millionen für den Neubau von Feuerwehrdepot und Werkhof. Weil neben der Sekundarschule ein Gebäude für beides zu gross würde, soll der Werkhof am heutigen Standort bleiben.

Anliegen von Bürgern

Zu Aufträgen der Bürger war an der Vorversammlung zu hören: Die Kosten für flankierende Massnahmen zu einem Autobahnanschluss sind noch nicht bekannt. Hier verweist Gemeindepräsident Hirs darauf, dass Rorschacherberg auch den Zubringer mitfinanzieren müsste, obwohl dieser die Gemeinde nicht berührt. Lärmmessungen an der Autobahn ergaben, dass bei einigen Liegenschaften Werte überschritten werden, der Bund aber erst bei einer Sanierung der Autobahn handeln muss. Ein Projekt für ein einfaches Dach über der Autobahn zur Nutzung von Sonnenenergie ist bei Studenten in Arbeit.

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