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STRASSENBAU: Die Endlosschlaufe im Buriet

Die Fahrbahn, die unter der Autobahnbrücke durchführt, wird tiefer gelegt. Dies, weil die Durchfahrtshöhe für moderne Lkws nicht genügt. Das Astra erklärt, wieso die Arbeiten eine gefühlte Ewigkeit dauern.
Rudolf Hirtl
Autobahnknoten Buriet: Gut zu sehen sind die orangen Markerungen, die den Verkehr auf der Burietstrasse durch die Baustelle der Absenkung leiten. (Bild: Tino Dietsche)

Autobahnknoten Buriet: Gut zu sehen sind die orangen Markerungen, die den Verkehr auf der Burietstrasse durch die Baustelle der Absenkung leiten. (Bild: Tino Dietsche)

Rudolf Hirtl

rudolf.hirtl@tagblatt.ch

Seit Mai 2016 wird an der «Absenkung Burietstrasse» in Thal gebaut. Dabei wird die Fahrbahn, die unter der Autobahnbrücke durchführt, tiefer gelegt. Dies, weil es sich um eine stark befahrene Schwerverkehrsroute handelt, deren Durchfahrtshöhe mit 4,20 Metern für heutige Verhältnisse sehr knapp bemessen ist. Mit der Absenkung wird dort die übliche Standardhöhe von 4,80 Metern erreicht. Nach Ende der Bauarbeiten wird ausserdem gemäss Bundesamt für Strassen (Astra) neu eine Lichtsignalanlage angebracht, um den Unfallschwerpunkt zu entschärfen.

Die erste Etappe von Buriet Richtung Rorschach rechts gesehen, wurde im Dezember 2016 fertiggestellt. Danach war über ein Jahr Sendepause, ehe in diesen Tagen mit der anderen Fahrbahnhälfte begonnen wurde. Orange Markierungen weisen den Verkehr auf neuen Wegen und mit Ampeln durch das bauliche Nadelöhr beim Autobahnknoten. Stellt sich nur die Frage, wieso dauern die Bauarbeiten dermassen lange und wieso wurde über ein Jahr Pause gemacht? Gemäss Silvan von Wartburg, Sprecher der Astra-Filiale in Winterthur, ist das auf das langfristig geplante Bauprogramm zurückzuführen. «Im vergangenen Jahr standen andere, dringlichere Arbeiten auf dem Programm, daher wurde bei der Absenkung nicht gebaut. Dieses Jahr ist der Zeitplan etwas weniger dicht.»

Neue Lichtsignalanlage kommt im Herbst

Aktuell läuft der Verkehr reibungslos durch den Baustellenbereich. 2016, während des Baus der ersten Etappe, kam es regelmässig zu Staus. Insbesondere im Sommer, um die Feierabendzeit, aber auch an den Wochenenden zwängte sich Verkehr, der den Baustellenbehinderungen auf der Autobahn selbst ausweichen wollte, durch das Städtchen Rheineck. Gut möglich also, dass sich die Verkehrssituation im Frühling wieder verschärft.

Geht alles nach Plan und spielt das Wetter einigermassen mit, so rechnet Silvan von Wartburg damit, dass die Arbeiten bei der Absenkung Burietstrasse bis Ende des laufenden Jahres vollendet sind. Etwas früher, vermutlich bereits im Oktober/November, wird die neue Lichtsignalanlage montiert sein.

Parallel zur Absenkung läuft weiterhin die Generalsanierung der rund acht Kilometer langen vierspurigen Autobahn zwischen Rheineck und St. Margrethen. Täglich frequentieren rund 42 000 Fahrzeuge den über 50-jährigen Autobahnabschnitt. Neben dem Belagsaufbau, der künftigen Verkehrsbelastungen angepasst wird, der Einbringung der lärmarmen Deckschicht und der Erstellung von neuen Leitschrankensystemen sowie Lärmschutzwänden, wurde mittlerweile auch die Zollbrücke St. Margrethen-Höchst neu gebaut. Vorgesehen ist, dass die A1-Sanierungsarbeiten bis Ende November beendet sind.

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