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Strassen für Feste sperren

In jedem Quartier der Stadt soll an einem Tag pro Jahr mindestens eine Strasse für ein Fest gesperrt werden. Der Ball liegt nun beim Stadtrat.

In der «Vision 2030» steht, dass St. Gallen eine kinderfreundliche Stadt ist. Zu einer fröhlichen Kindheit gehört das Spiel in den verschiedensten Formen, schreiben die Stadtparlamentarier Veronika Meyer (Grüne), Christian Neff (SVP), Peter Olibet (SP), Daniel Rüttimann (GLP) und Franziska Ryser (Junge Grüne) in ihrer Interpellation «Strassen zum Spielen, Begegnen und Festen». Deshalb sollen Kinder nicht nur in der Stube spielen dürfen, sondern auch auf dem Spielplatz und der Strasse. Letzteres soll den Kindern in der Stadt durch Strassensperrungen wenigstens einmal jährlich ermöglicht werden, heisst es im Vorstoss. Die Erwachsenen dürften auch mitspielen, sich begegnen oder ein kleines Strassenfest organisieren.

Beamte sollen Animatore werden

Die Interpellanten haben klare Vorstellungen, wie die Strassen einmal jährlich zum Spielplatz werden können. So müsse pro Gruppe der 14 statistischen Quartiere mindestens eine geeignete Strasse bestimmt werden. Idealerweise in Einbezug der Bevölkerung und der Quartiervereine bei der Wahl der Strasse. Ein festes Datum schwebt den Parlamentariern noch nicht vor. Sinnvollerweise biete sich ein Sonntag an, beispielsweise der Sonntag nach dem «Tag der Nachbarn» im Mai oder der erste Sonntag im September.

Jedes Jahr werden die bezeichneten Strassen am festgelegten Datum für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Kosten dafür soll die Stadt übernehmen, fordern die Interpellanten. Zudem schwebt ihnen vor, dass pro Strasse eine Person aus der Dienststelle Kinder Jugend Familie, aus der offenen Arbeit mit Kindern oder aus der sonstigen Jugendarbeit mit Spielzeugen zur Animation zur Verfügung steht. Die Quartiervereine oder die Anwohner können dann ein Fest organisieren, aber sie müssen nicht. Eventuelle «Misserfolge» in den ersten Jahren, wegen schlechten Wetters oder anfänglich wenig Interessens, dürfen gemäss Interpellanten nicht dazu führen, das Konzept «Strassen zum Spielen, Begegnen und Festen» aufzugeben.

Nun liegt der Ball beim Stadtrat. Er muss die Frage der Interpellanten beantworten, ob er bereit ist, einmal im Jahr eine nennenswerte Anzahl städtischer Quartierstrassen einen Tag lang für den Verkehr zu sperren, damit Platz für Spiel, Begegnung und Feste entsteht. (ren)

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