Strasse vor Dorfbach schützen

GOLDACH. Nicht weniger als 116 sieben bis achteinhalb Meter tiefe Bohrlöcher werden in den kommenden Wochen entlang der Schulstrasse in den Boden getrieben. Eine sogenannte Bohrpfahlwand soll später die Strasse vor dem Dorfbach schützen.

Rudolf Hirtl
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Entlang der Schulstrasse in Goldach werden 116 Löcher sieben bis achteinhalb Meter tief gebohrt und mit Beton gefüllt, um die Primärpfähle für eine Bohrpfahlwand zu setzen. (Bild: Rudolf Hirtl)

Entlang der Schulstrasse in Goldach werden 116 Löcher sieben bis achteinhalb Meter tief gebohrt und mit Beton gefüllt, um die Primärpfähle für eine Bohrpfahlwand zu setzen. (Bild: Rudolf Hirtl)

An der Schulstrasse in Goldach wird eifrig gebaggert, gebohrt, gegraben und betoniert. Es scheint fast so, als wäre eine ganze Schwadron Heinzelmännchen ausgeschwärmt, um bereits am nächsten Morgen alles im neuen Glanz erscheinen zu lassen. Ist aber nicht so. Laut Reto Bai, Bauführer Tiefbau bei der Hastag, werden sich die Goldacherinnen und Goldacher bis Mitte 2016 gedulden müssen, ehe der abschliessende Deckbelag eingebracht wird und die Verlegung des Dorfbaches abgeschlossen ist.

Bereits arg angeknabbert ist die ehemalige Produktionsanlage der Eilinger Holz AG. Das Areal wird für Wohnbauten umgenutzt. Weiter unten, auf Höhe des Rosenacker-Schulhauses, treibt ein am Bagger montiertes Rotationsbohrgerät sieben bis achteinhalb Meter tiefe Löcher in den Boden. Diese sogenannten Primärpfähle werden fortlaufend mit Beton gefühlt. Zwischen diese gesamt 116 Pfähle wird dann später mit Spritzbeton eine Verbindung hergestellt, wodurch eine geschlossene Bohrpfahlwand entsteht. Diese Wand hat die Aufgabe, die Strasse vor dem Dorfbach zu schützen, der durch seine Offenlegung für die Bevölkerung «erlebbar» wird, wie es Gemeindepräsident Thomas Würth beim Spatenstich ausdrückte.

Während der Bauarbeiten wird die Schulstrasse als Einbahn geführt. Danach stehen den Verkehrsteilnehmern wieder beide Fahrspuren zur Verfügung.

Die ehemalige Produktionsanlage der Eilinger Holz wird abgerissen, um für Wohnbauten Platz zu schaffen. (Bild: Rudolf Hirtl oceandesign@bluewin)

Die ehemalige Produktionsanlage der Eilinger Holz wird abgerissen, um für Wohnbauten Platz zu schaffen. (Bild: Rudolf Hirtl oceandesign@bluewin)

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