Strafenflut bremst EHC St. Gallen

EISHOCKEY. Der EHC St. Gallen verlor sein Heimspiel in der 2. Liga gegen Engiadina 4:6 (1:3, 1:2, 2:1). Gegen die zweitplazierten Bündner hielt der Tabellenneunte aus der Ostschweiz nach verpatztem erstem Drittel spielerisch und kämpferisch mit.

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EISHOCKEY. Der EHC St. Gallen verlor sein Heimspiel in der 2. Liga gegen Engiadina 4:6 (1:3, 1:2, 2:1). Gegen die zweitplazierten Bündner hielt der Tabellenneunte aus der Ostschweiz nach verpatztem erstem Drittel spielerisch und kämpferisch mit. Das Verdikt war am Ende umso ärgerlicher, da die Schiedsrichter zwei reguläre Treffer der St. Galler nicht anerkannt hatten und zunehmend die Kontrolle über das Spiel verloren hatten. Das Total von 166 Strafminuten – 133 gegen St. Gallen, 33 gegen Engiadina – spricht eine deutliche Sprache. Im hitzigen Mitteldrittel wurde ein Treffer für das Heimteam nicht anerkannt, weil ein Engadiner das Tor verschoben hatte, allerdings nach dem Treffer. Der Schiedsrichter gab dem protestierenden Trainer des EHC St. Gallen eine Strafe, die die Gäste zur 4:1-Führung nutzten. Es war die entscheidende Szene der Partie. (rp)