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Stimmen im Mittelpunkt

Zum 13. Mal geht das Internationale A-cappella-Festival an den kommenden zwei Wochenenden in Rorschach über die Bühne. Erstmals verzichten die Veranstalter auf das Galakonzert am Freitagabend – aus finanziellen Gründen.
Linda Müntener
Ein Höhepunkt des diesjährigen Programms: Das österreichische Quartett Die Echten verbindet Komödiantisches mit stimmgewaltigen Rocksongs. (Bild: pd)

Ein Höhepunkt des diesjährigen Programms: Das österreichische Quartett Die Echten verbindet Komödiantisches mit stimmgewaltigen Rocksongs. (Bild: pd)

RORSCHACH. Ein Auftritt ohne jegliche technische Hilfsmittel auf engstem Raum. Die Künstlerinnen und Künstler sind Auge in Auge mit dem Publikum. Und machen dabei nur von einem einzigen Instrument Gebrauch: ihrer Stimme.

Die Beizentour ist jedes Jahr der Höhepunkt des Internationalen A-cappella-Festivals in Rorschach. So treten an den kommenden zwei Samstagen wiederum Stimmakrobaten auf fünf verschiedenen Bühnen in der Hafenstadt auf. Das Festival, das sich hierzulande längst als einer der wichtigsten Kulturanlässe dieser Art etabliert hat, geht in die 13. Runde – und fällt kleiner aus als in den vergangenen Jahren.

Weniger Besucher am Freitag

Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals verzichtet das Organisationskomitee auf das Galakonzert am Freitagabend. Mit diesem wurde das Festival jeweils eröffnet. Laut der Programmverantwortlichen Regina Nusch hat dieser Entscheid finanzielle Gründe (siehe Kasten unten). Seit Jahren verzeichnen die Veranstalter am Freitagabend einen Besucherrückgang. «Für uns rechnet sich das nicht mehr», sagt Nusch. Stattdessen setzt das OK nun vor allem auf die Abende in den Restaurants, die unter dem Motto «Stimmen auf fünf Bühnen» regelmässig viele Besucherinnen und Besucher anlocken. Auch die kostenlosen Kirchenkonzerte finden wieder statt (siehe Text rechts).

Pop und Alpenländisches

Ein Blick ins Programm zeigt, dass dieses Jahr vor allem Formationen aus Deutschland und Österreich vertreten sind. Eine davon ist das gemischte österreichische Quartett Die Echten. Ein Höhepunkt des diesjährigen Festivals. «Wir wollten Die Echten bereits für das erste A-cappella-Festival verpflichten», sagt Nusch. Nachdem die Formation damals wegen eines Krankheitsfalls kurzfristig absagen musste, soll es nun dieses Jahr klappen. Für die Pop-Rock-Formation spreche nicht nur, dass sie nach all den Jahren noch immer bestehe, sagt Nusch. Dem Quartett gelinge es, Stimmgewaltiges mit Komödiantischem authentisch zu verbinden. Auf dem Beizentour-Programm steht noch weit mehr als Pop und Rock. Der musikalische Bogen spannt sich von Pop über Soul und Beatbox bis zu Alpenländischem. Das Herrenquartett Slawische Seele gibt zudem slawische Volksweisen zum Besten, das Damenduo Elles s'y promènent bringt traditionelle Klänge aus Belgien in die Hafenstadt. Neben den internationalen Formationen fehlen auch Lokalmatadoren nicht. Das Rorschacher Sextett Lauthals ist am 19. März ebenfalls mit von der Partie. «Einheimische Gruppen kommen immer sehr gut an», sagt Nusch. So versprechen Lauthals in Sachen Bühnenprogramm kurz und knapp «Eigenwilliges».

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