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Stimmen im Mittelpunkt

Zum 13. Mal geht das Internationale A-cappella-Festival an zwei Wochenenden in Rorschach über die Bühne. Aus finanziellen Gründen wird auf das Galakonzert von heute abend verzichtet.
Linda Müntener
Das österreichische Quartett Die Echten treten am Samstag, 19. März, in fünf Rorschacher Lokalen auf. (Bild: pd)

Das österreichische Quartett Die Echten treten am Samstag, 19. März, in fünf Rorschacher Lokalen auf. (Bild: pd)

RORSCHACH. Ein Auftritt ohne jegliche technische Hilfsmittel auf engstem Raum. Die Künstlerinnen und Künstler sind Auge in Auge mit dem Publikum. Und machen dabei nur von einem einzigen Instrument Gebrauch: ihrer Stimme.

Die Beizentour ist jedes Jahr der Höhepunkt des Internationalen A-cappella-Festivals in Rorschach. So treten morgen Samstag und Samstag in einer Woche wiederum Stimmakrobaten auf fünf verschiedenen Bühnen in der Hafenstadt auf.

Weniger Besucher am Freitag

Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals verzichtet das Organisationskomitee auf das Galakonzert heute Freitagabend. Mit diesem wurde das Festival jeweils eröffnet. Laut der Programmverantwortlichen, Regina Nusch, hat dieser Entscheid finanzielle Gründe. Seit Jahren verzeichnen die Veranstalter am Freitagabend einen Besucherrückgang. «Für uns rechnet sich das nicht mehr», sagt Nusch. Stattdessen setzt das OK nun vor allem auf die Abende in den Restaurants, die unter dem Motto «Stimmen auf fünf Bühnen» regelmässig viele Besucherinnen und Besucher anlocken. Auch die kostenlosen Kirchenkonzerte, am 13. März in der Kolumbanskirche und 20. März in der evangelischen Kirche in Rorschach, finden wieder statt.

Pop und Alpenländisches

Das Programm zeigt, dass dieses Jahr vor allem Formationen aus Deutschland und Österreich vertreten sind. Eine davon ist das gemischte österreichische Quartett Die Echten, das am Samstag, 19. März, auftritt. Ein Höhepunkt des diesjährigen Festivals. «Wir wollten Die Echten bereits für das erste A-cappella-Festival verpflichten», sagt Nusch. Nachdem die Formation damals wegen eines Krankheitsfalls kurzfristig absagen musste, soll es nun dieses Jahr klappen. Für die Pop-Rock-Formation spreche nicht nur, dass sie nach all den Jahren noch immer bestehe, sagt Nusch. Dem Quartett gelinge es, Stimmgewaltiges mit Komödiantischem authentisch zu verbinden. Neben den internationalen Formationen fehlen auch Lokalmatadoren nicht. Das Rorschacher Sextett Lauthals ist am 19. März ebenfalls mit von der Partie. «Einheimische Gruppen kommen immer sehr gut an», sagt Regina Nusch. So versprechen Lauthals in Sachen Bühnenprogramm kurz und knapp «Eigenwilliges».

www.acappella-rorschach.ch

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