Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

STICKER: St.Galler zeichnet für das «Tschutti Heftli»

Zur WM 2018 erscheint wieder ein «Tschutti-Heftli» mit Illustrationen aus aller Welt. Auch ein St.Galler ist dieses Jahr dabei.
Luca Ghiselli

Es ist die kunstvolle Alternative zu den Einklebeheften von Panini: Zu jeder Europa- und Weltmeisterschaft gibt ein Luzerner Verein das «Tschutti Heftli» mitsamt illustrierten Stickern heraus. Nächstes Jahr wird ­anlässlich der Weltmeisterschaft in Russland bereits das sechste Heft produziert. Illustratorinnen und Grafiker aus aller Welt gestalten alle Spieler aller Mannschaften – jeder Künstler zeichnet eine der 32 Mannschaften.

Für das Heft, das im April 2018 erscheinen soll, sind über 500 Bewerbungen eingegangen. Die Aufgabe: die argentinische Fussball-Ikone Diego Armando Maradona zu porträtieren. Wie die Verantwortlichen mitteilen, war die Beteiligung am Wettbewerb noch nie so international wie dieses Jahr: Vom Iran über Grossbritannien und Deutschland bis Russland und die Ukraine sind Einsendungen eingegangen. Auch der St.Galler Illustrator und Animator Mario Miles Wyler hat eine Bewerbung ein­gereicht – und gewonnen. Er darf für das «Tschutti Heftli» eine Mannschaft illustrieren. «Die Teams werden den einzelnen Künstlern zugelost», sagt Wyler. Man habe aber Präferenzen angeben können – seine Favoriten sind Deutschland, Argentinien, Spanien, Belgien und die Schweiz. «Ich kenne das ‹Tschutti Heftli› schon lange und habe mich auch schon für eine frühere Ausgabe beworben», sagt der ­Illustrator. Ihn reizt an der Aufgabe besonders das internationale Umfeld des Projekts. «Es ist spannend, sich mit Künstlern aus verschiedenen Ländern und allen möglichen Stilrichtungen zu messen.» Viel Zeit für die ­Gestaltung der Porträts bleibt Mario Miles Wyler aber nicht. Bis im Januar müssen die Illustrationen abgegeben sein, damit die Sticker rund sechs Wochen vor dem Startschuss zur Weltmeisterschaft auf den Markt kommen.

Zur Euro 2016 gingen rund 180000 Stickertüten über die Ladentische. Eine kommerzielle Absicht verfolgen die Macher des «Tschutti Heftlis» mit dem Projekt nicht: Die Künstler erhalten eine kleine Entschädigung, die Produktionskosten werden gedeckt, und knapp zehn Prozent des Ertrags kommt «Terre des Hommes» zugute.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.