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ST.GALLER STICKEREI: St.Galler First Ladies

Premiere am Staatsbankett in Washington: Gleich zwei Präsidentengattinnen traten in St.Galler Spitzen auf.
Agnese Landini und Michelle Obama in St. Galler Stickereien. (Bild: AP)

Agnese Landini und Michelle Obama in St. Galler Stickereien. (Bild: AP)

Man hat sich daran gewöhnt, dass Hollywoodstars, Fürstinnen und andere Promis in St.Galler Textilien herumspazieren. Aber dass sich gleich zwei Präsidentengattinnen im Duett in Stickereien aus dem gleichen St.Galler Haus präsentieren, jagt sogar dem polyglotten Ostschweizer Mode-Jetset einen wohlig-lokalpatriotischen Schauer über den Rücken. So geschehen am Dienstag in Washington, am allerletzten Staatsbankett von Barack Obama. Das Ehepaar Obama empfing Italiens Ministerpräsidenten Matteo Renzi und dessen Frau Agnese Landini. Michelle Obama trug dabei ein Kleid von Giambattista Valli, Agnese Landini kam in Valentino. Bemerkenswert: Sowohl das Kleid von Obama als auch jenes von Landini waren aus St.Galler Guipure-Stickereien von Forster-Rohner gefertigt. Entsprechend gross war die Freude bei Hans Schreiber, Kreativdirektor von Forster-Rohner: «Das hat es noch nie gegeben.» Er sei selber überrascht worden vom Doppelauftritt seiner Stickereien. «Das sind immer Top-Secret-Aktionen der Modehäuser, wir wussten nichts davon.» Guipure ist übrigens eine St.Galler Spezialität, bei der die Stickerei auf ein Grundgewebe gestickt wird, das anschliessend durch einen chemischen Vorgang entfernt wird. Übrig bleibt die reine Stickerei. (ar)

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