ST.GALLER ÖV: Zonen 210 und 211 künftig getrennt

Die Stadtzone 210 und die Ringzone 211 gab es als Monats- oder Jahresabonnement bisher nur gemeinsam. Das ändert sich mit dem Fahrplanwechsel im Dezember. Die Billettpreise werden angepasst.

David Gadze
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Billette für Fahrten innerhalb der Stadtgrenzen werden billiger. (Bild: Hannes Thalmann)

Billette für Fahrten innerhalb der Stadtgrenzen werden billiger. (Bild: Hannes Thalmann)

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember kommt es im Tarifverbund Ostwind zu verschiedenen Anpassungen. Die Preise erhöhen sich um durchschnittlich zwei Prozent. Zudem werden die Lokalzonen abgeschafft. Das führt auch in der Stadt St. Gallen zu Veränderungen.

Neue Aboregelung für Stadtzone

Die beiden Zonen 210 (Stadtzone) und 211 (Ringzone mit den Gemeinden rund um die Stadt), bildeten bis Ende 2014 eine Zone. Gegen den Widerstand der Verkehrsbetriebe St. Gallen wurden sie aufgeteilt. Das wirkte sich jedoch nur auf Einzelbillette und Tageskarten aus. Diese wurden entsprechend um eine zusätzliche Zone teurer, wenn man die Stadtgrenze verliess. Auf Monats- und Jahresabos hatte die Zonenaufteilung jedoch keinen Einfluss. Die beiden Zonen 210 und 211 können nach wie vor nur gemeinsam gekauft werden und dies zum gleichen Preis wie vorher. Neu wird im Ostwind das Abonnement für eine Zone eingeführt (Fr. 69 pro Monat für Erwachsene). Das bedeutet: «Ab Dezember können sowohl die Zone 210 als auch die Zone 211 im Abo einzeln gekauft werden», sagt VBSG-Unternehmensleiter Ralf Eigenmann. Wer sich mit dem öV nur in der Stadt bewege, für den lohne sich dies.

Veränderte Billettpreise

Auch die Preise ändern sich. Das Einzelticket für eine Zone wird ab Dezember teurer. Statt wie bisher Fr. 3.10 beziehungsweise Fr. 2.50 mit Halbtax kostet es künftig je 10 Rappen mehr. Hingegen bleiben die Preise für Einzelfahrausweise für zwei und drei Zonen unverändert. Das Einzelbillett für die beiden Zonen 210 und 211 zusammen bleibt somit gleich teuer (Fr. 4.80 beziehungsweise Fr. 2.90), weil dieser Preis schon mit den Zonenaufteilungen 2014 deutlich angehoben wurden.