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ST.GALLER BILDUNGSOFFENSIVE: Mehr Geld für Berufsbildung: St.Galler Regierung korrigiert IT-Offensive

Die St.Galler Regierung hat die Vorlage für die kantonale IT-Bildungsoffensive verabschiedet. Die Kosten für das Paket, das alle Bildungsstufen berücksichtigen soll, liegen nach wie vor bei rund 75 Millionen Franken. Allerdings wird das Geld anders aufgeteilt als ursprünglich geplant.
Adrian Vögele
Neu umfasst die St.Galler IT-Offensive nicht vier, sondern fünf Schwerpunkte - die Berufsbildung kommt als neuer Schwerpunkt hinzu. (Bild: Luca Linder)

Neu umfasst die St.Galler IT-Offensive nicht vier, sondern fünf Schwerpunkte - die Berufsbildung kommt als neuer Schwerpunkt hinzu. (Bild: Luca Linder)

Die St.Galler Regierung hat die IT-Bildungsoffensive nochmals überarbeitet. Sie reagiert damit auf Kritik in der Vernehmlassung. Mehrere Parteien bemängelten, es werde zu viel Geld in Hochschulprojekte und Forschung investiert. Die Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell (IHK) warnte, die Berufsbildung komme im Paket zu schlecht weg; FDP und SVP waren derselben Meinung. «Wir haben diese Einwände ernst genommen», sagte Bildungschef Stefan Kölliker heute Vormittag vor den Medien. Neu umfasst die Offensive nicht vier, sondern fünf Schwerpunkte - die Berufsbildung kommt als neuer Schwerpunkt hinzu. Reduziert wurden auf der anderen Seite die Mittel für die Forschung.

Der neue fünfte Schwerpunkt sieht unter dem Stichwort «Lernortübergreifende Berufsbildung» beispielsweise eine digitale Plattform für Ausbildungen vor, welche Berufsschulen, Betriebe und Branchenverbände gemeinsam aufbauen. Zudem soll in die Ausbildung der Berufsschullehrer investiert werden. Insgesamt sind 13,8 Millionen Franken für den Bereich Berufsbildung vorgesehen. Als weitere Schwerpunkte geplant sind ein Kompetenzzentrum für angewandte Digitalisierung an den Fachhochschulen (11,3 Millionen), ein Studiengang für Informatik und Management an der HSG (18,8 Millionen), eine Vernetzungsplattform für Bildung und Wirtschaft (10,3 Millionen) und ein Kompetenzzentrum Digitalisierung und Bildung an der Pädagogischen Hochschule (19,4 Millionen). Letzteres soll an Modellschulen den digitalen Unterricht erproben und unter anderem Weiterbildungen für die Lehrpersonen entwickeln.

Als nächstes wird sich der Kantonsrat mit der IT-Bildungsoffensive befassen. Die Vorlage wird in der Junisession erstmals beraten. Die Volksabstimmung über das 75-Millionen-Paket ist für Februar 2019 vorgesehen.

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