St.Galler Alltag im Ersten Weltkrieg

ST.GALLEN. Vor 100 Jahren war der Erste Weltkrieg in vollem Gang und der Kanonendonner manchmal bis nach St. Gallen zu hören. Zur Erinnerung blickt das St.Galler Staatsarchiv 2016 in einem täglichen Internet-Blog auf Alltägliches von damals zurück.

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Brief eines Kriegsgefangenen aus England an Joseph Otto Ferdinand Fischer (1892-1967) in St.Gallen. (Bild: pd)

Brief eines Kriegsgefangenen aus England an Joseph Otto Ferdinand Fischer (1892-1967) in St.Gallen. (Bild: pd)

"Zeitfenster 1916" heisst der Blog, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Das Staatsarchiv stützt sich auf seine vielfältigen Quellen zum Alltag in der Kriegszeit und veröffentlicht diese im "Originalton", wie es heisst.

Täglich wird im "Zeitfenster" von einer Begebenheit berichtet, die am gleichen Datum vor 100 Jahren passierte. "Alltag und Festtag, Geburt und Tod, Mangel und Überfluss, Freude und Leid, staatsmännisches Lenken und Familiensorgen, Spektakuläres und weniger Spektakuläres" gehören dazu.

Der Krieg war damals in den Grenzregionen der Ostschweiz stets präsent, gleichwohl ging der Alltag weiter. Am 4. Januar wird man beispielsweise lesen können, wie die Kantonsregierung vor 100 Jahren ein Tanzverbot für die Fasnacht erliess. Die empörte Antwort des Wirteverbands folgt dann am 19. Januar. (sda)

www.zeitfenster1916.ch

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