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ST.GALLEN: Zu teuer: Weniger Ausländer interessieren sich für die HSG

Ausländische Studierende zahlen an der Universität St.Gallen zweieinhalb Mal mehr Studiengebühren als ihre Schweizer Kommilitonen. Die hohen Kosten führen dazu, dass sich immer weniger Ausländer für ein Studium an der HSG interessieren.
Jürg Ackermann
Nächste Woche beginnt an der Universität St.Gallen das neue Semester. (Bild: pd)

Nächste Woche beginnt an der Universität St.Gallen das neue Semester. (Bild: pd)

ST.GALLEN. Für über 1600 Studierende aus aller Welt begann diese Woche auf dem Rosenberg ein neuer Lebensabschnitt. Zusammen mit ihren Kommilitonen lernten sie in der Startwoche das Uni-Leben kennen. Der Campus wirkte schon während dieser Woche einigermassen voll. Nicht auszumalen, wie es ausschaut, wenn mit Semesterbeginn am Montag fünfmal mehr Studenten die aus vielen Nähten platzende Uni bevölkern. Trotz der jedes Jahr steigenden Zahlen – nun sind es bereits über 8400 Studierende – gibt es jedoch auch eine gegensätzliche Entwicklung: Obwohl die HSG vor allem als Wirtschaftsuniversität in Europa einen erstklassigen Ruf geniesst, sinkt das Interesse von Ausländern, ein Studium in St.Gallen aufzunehmen.

Ausländer zahlen fast 6500 Franken im Jahr

Ein Grund dafür sind die höheren Studiengebühren, die der Kanton vor zwei Jahren im Rahmen eines Sparpakets festlegte. Der Anstieg war happig: Ein ausländischer Student zahlt jährlich rund 6500 Franken Studiengebühren. Das ist zwar viel weniger als an vergleichbaren Unis in Grossbritannien oder den USA, aber zweieinhalb Mal mehr als Schweizer Studenten berappen müssen. Die HSG veröffentlicht nun auf Anfrage erstmals Zahlen. Waren es 2013 noch 847 Interessenten aus dem Ausland, welche sich für die alljährlich in der Olma-Halle stattfindende Zulassungsprüfung anmeldeten, so waren es dieses Jahr nur noch 499. Gemäss Uni sind auch der starke Franken sowie die unklare wirtschaftliche Entwicklung in der EU und der Schweiz Gründe für den Rückgang. «Es gibt aber dennoch nach wie vor mehr Ausländerinnen und Ausländer, die an der HSG studieren möchten, als wir aufnehmen dürfen», sagt Annkathrin Heidenreich von der Uni-Kommunikation. Die Anzahl ausländischer Studierender ist vom Kanton auf 25 Prozent festgelegt.

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