St.Gallen wünscht mehr Stichprobendaten

ST.GALLEN. Die St.Galler Regierung äussert Bedenken zum Verordnungsentwurf des eidgenössischen Departements des Innern über die Volkszählung. In ihrer Antwort im Vernehmlassungsverfahren warnt sie am Mittwoch vor einer Ausdünnung der Informationsdichte.

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Die Erhebungen über die St.Galler sollen detaillierter sein. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Die Erhebungen über die St.Galler sollen detaillierter sein. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Die St.Galler Regierung wünscht deshalb, die kantonalen Stichproben fallweise um mehr als den Faktor 2 aufstocken zu können. Zudem sollen die Kantone die Möglichkeit erhalten, mit thematischen Erhebungen gezielt auch repräsentative Ergebnisse zum Beispiel für Städte und Agglomerationsräume zu erhalten.

Ab 2010 sollen die nationalen Volkszählungen nicht mehr durch Fragebogen-Erhebungen in jedem Haushalt stattfinden, sondern durch die Nutzung von Personen-, Gebäude- und Liegenschaftsregistern. Diese Erhebungen werden durch Stichprobenerhebungen bei der Bevölkerung ergänzt. (sda)

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