ST.GALLEN: Wenig Widerstand gegen das Bünzlitum

Rund zwei Dutzend Frauen und Männer sind am Mittwochnachmittag der Einladung in den Stadtpark zum Ausbruch der «Revolution 9000» gegen das Bünzlitum in St.Gallen gefolgt. Revolution sieht etwas anders aus.

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Bild: Michel Canonica

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Zur «Revolution 9000» eingeladen hatte Dario Aemisegger, der Organisator des Weihern-Festivals. Er sagte das diesjährige Festival auf Dreilinden ab und verlegt es für ein einziges Mal in die Grabenhalle. Dies, weil ihm die Stadt St.Gallen neue Massnahmen empfohlen hatte, um drohenden Klagen wegen Lärms, wie sie 2016 eingegangen waren, vorsorglich entgegenzuwirken. Die «ganze Geschichte» rund um die Verlegung des Weihern-Festivals in die Grabenhalle sei für ihn ein Frust gewesen, sagte Aemisegger im Stadtpark. Jetzt schaue er wieder nach vorne. Mit der «Revolution 9000» wolle er den Dialog fördern, regelmässig, das nächste Mal am 7. September. Dass sich eine gute halbe Stunde nach dem angekündigten Ausbruch der «Revolution 9000» nur wenige Frauen und Männer im Stadtpark eingefunden hatten, war für Aemisegger kein Frust, wie er dem Tagblatt sagte.

Bild: Jil Lohse
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«DüV», der übliche Verdächtige, sagte, jeder müsse den inneren Bünzli überwinden; darum sei er hier. Es gehe nicht nur um das Weihern-Festival, auch dem St. Galler Fest dürfe nicht um 1 Uhr der Stecker gezogen werden. Eine 68-jährige Einwohnerin hingegen sagte, sie sei kein Bünzli. Und die Polizisten und Beamten, die um das Wohl der Stadt besorgt sind, seien es auch nicht. (dw)

Lesen Sie nochmals die ganze Revolution im St.Galler Stadtpark in unserem Liveblog nach: