ST.GALLEN: St.Galler Textilmuseum bewirbt sich um Bundesbeiträge

Das St.Galler Textilmuseum wird sich an einer offenen Ausschreibung um Beiträge des Bundesamtes für Kultur beteiligen. Man wolle das nationale Kulturerbe der Textilindustrie besser pflegen, dafür brauche es zusätzliche Mittel, heisst es.

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Das Textilmuseum finanziert sich zu 30 Prozent mit Geldern der öffentlichen Hand. (Bild: MARTIN RUETSCHI (KEYSTONE))

Das Textilmuseum finanziert sich zu 30 Prozent mit Geldern der öffentlichen Hand. (Bild: MARTIN RUETSCHI (KEYSTONE))

Das Bundesamt für Kultur habe seine Strategie bei der Vergabe von Beiträgen an Museen und Sammlungen geändert. Diese Chance wolle man ergreifen, heisst es in einer Mitteilung des Textilmuseums vom Donnerstag. Man werde sich an der offenen Ausschreibung beteiligen.

Das Museum arbeite bereits sei langer Zeit auf dieses Ziel hin: Unter anderem habe man das Profil des Museums geschärft und sich innerhalb der Schweizer Museumswelt klarer positioniert. Das Haus sei zu einer wichtigen Anlaufstelle für Textilinteressierte, Wissenschaftler, Touristen und Einheimische geworden.

Das Textilmuseum finanziert sich zu 30 Prozent mit Geldern der öffentlichen Hand. Der Rest des Budgets kommt von Stiftungen, Textilverbänden, Firmen und privaten Interessenten. Diese Quellen reichten aber nicht einmal zur Erreichung der «unaufschiebbarsten Ziele aus», heisst es in der Mitteilung. Deshalb seien Betriebsbeiträge des Bundes «essenziell wichtig». (sda)