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ST.GALLEN: Stadt macht Fleissaufgaben

Gallen Etliche Fussgängerstreifen auf Kantonsstrassen sind ein Sicherheitsproblem. Seit fünf Jahren werden diese Übergänge systematisch sicherer gemacht. Die Stadt zieht mit, obwohl sie schon als sicheres Pflaster gilt.
Elisabeth Reisp
Zehn fast nicht überwindbare Zentimeter: Um Fussgängerstreifen für Gehbehinderte sicherer zu machen, lässt das Tiefbauamt solche Kanten abschleifen. (Bild: Urs Bucher)

Zehn fast nicht überwindbare Zentimeter: Um Fussgängerstreifen für Gehbehinderte sicherer zu machen, lässt das Tiefbauamt solche Kanten abschleifen. (Bild: Urs Bucher)

Elisabeth Reisp

elisabeth.reisp

@tagblatt.ch

St. Gallen hat Prob­leme mit Fussgängerstreifen. Weil die Statistik über Jahre hinweg eine hohe Zahl an Unfällen auf solchen Überquerungen ausgewiesen hat, sah sich der Kanton im Zugzwang und überprüfte vor fünf Jahren sämtliche Fussgängerstreifen auf seinem Strassennetz auf deren ­Sicherheit. Etliche gefährliche Situa­tionen seien bereits entschärft worden, liess der Kanton letzte Woche verlauten. Und doch gebe es noch einiges zu tun.

In der Stadt St. Gallen ist das städtische Tiefbauamt für sämtliche Fussgängerüberquerungen zuständig, auch für jene auf Kantonsstrassen. Und tatsächlich: Bei 53 Fussgängerstreifen auf Stadtgebiet seien Massnahmen nötig, wie das Tiefbauamt bestätigt. Oft müssen ­gemäss Stefan Pfiffner, Leiter Verkehrsplanung, Mittelinseln erstellt oder verbreitert werden. Bei etlichen Fussgängerstreifen sei zudem die Übersicht verbessert worden.

Zum Teil mussten Fussgängerstreifen auch versetzt werden, etwa auf der Langgasse. Auch wurde teilweise die Beleuchtung verbessert, da sich ­Unfälle auf Fussgängerstreifen besonders häufig im Dunkeln ereignen.

Drei Fussgängerstreifen waren zu gefährlich

Um die Strassen auch für Menschen mit Gehbehinderung sicherer und komfortabler zu machen, hat das Tiefbauamt bei 28 der 53 überarbeiteten Fussgängerstreifen behindertengerechte Übergänge geschaffen. Die Kanten der Trottoirs und der Mittelinseln wurden dafür abgesenkt. Im Zuge der Verbesserung der Sicherheit wurden drei Fussgängerstreifen in der Stadt ersatzlos aufgehoben: «An diesen Stellen waren die Fussgängerfrequenzen tief. Die Sicherheitsmassnahmen wären daher unverhältnismässig gewesen», sagt der Leiter Verkehrsplanung, Stefan Pfiffner.

Auf den Gemeindestrassen, also jenen, die der Stadt gehören, mussten bisher 15 Fussgängerstreifen verbessert werden. Es gibt aber auf dem ganzen Stadtgebiet noch zu tun: Mehr als ein Dutzend Bauprojekte für Sicherheitsmassnahmen an Fussgängerüberquerungen sind in der Pipeline (siehe Kasten). Auch in der Stadt St. Gallen gebe es immer noch einiges zu tun, räumt Stefan Pfiffner vom Tiefbauamt ein. Dies sei aber vor allem dem Umstand geschuldet, dass es in dicht bebauten Gebieten mit viel Verkehr, wie in Städten, viel schwieriger sei, alle Sicherheitsvorschriften umzusetzen.

Sicherste Stadt der Schweiz

Die Vorkehrungen der Stadt für mehr Sicherheit für Fussgänger ist eine Fleissaufgabe. Denn St. Gallen ist in Sachen Verkehr und Fussgängersicherheit eigentlich kein gefährliches Pflaster. Im Gegenteil. Im Städtevergleich des Bundesamtes für Verkehr gehört St. Gallen seit Jahren zu den sichersten Städten der Schweiz.

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