Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ST.GALLEN: Regierung verabschiedet Vorlage für Medizinausbildung in St.Gallen

Die St.Galler Regierung hat die Parlamentsvorlage zum «Joint Medical Master St. Gallen» verabschiedet. Ziel der Vorlage ist es, eine Masterausbildung in Humanmedizin in St.Gallen anzubieten. Das letzte Wort hat das Volk.
Die St. Galler Regierung hat die Parlamentsvorlage zum «Joint Medical Master St. Gallen» verabschiedet. Ziel der Vorlage ist es, eine Masterausbildung in Humanmedizin in St. Gallen anzubieten. Das letzte Wort hat das Volk. (Bild: Keystone)

Die St. Galler Regierung hat die Parlamentsvorlage zum «Joint Medical Master St. Gallen» verabschiedet. Ziel der Vorlage ist es, eine Masterausbildung in Humanmedizin in St. Gallen anzubieten. Das letzte Wort hat das Volk. (Bild: Keystone)

Im Kanton St.Gallen will in Kooperation mit der Universität Zürich ein Medizinstudium auf Masterstufe anbieten. Die nun verabschiedete Vorlage konkretisiere die Ziele des «Joint Medical Master St.Gallen» und stelle eine wichtigen Meilenstein in diesem Projekt dar, wie es in der Mitteilung der St.Galler Staatskanzlei vom Donnerstag heisst.

Die Anmeldezahlen für den neuen Studiengang seien erfreulich hoch. An der Universität St.Gallen und am Kantonsspital St.Gallen sollen ab dem Herbstsemester 2020 neu 40 Studentinnen und Studenten ihre Masterausbildung in Humanmedizin absolvieren. Die Bachelorstudierenden des «St. Galler Tracks» nehmen ihr Studium bereits diesen Herbst an der Universität Zürich auf.

Hintergrund der Anstrengungen ist der Ärztemangel, der sich in der Ostschweiz besonders stark manifestiert. Die Schweiz bilde rund 1000 Ärztinnen und Ärzte pro Jahr aus. Mit zusätzlichen Angeboten wie in St. Gallen soll diese Zahl auf 1300 steigen. Gefragt sind vor allem Mediziner für die Grundversorgung. Ziel sei, dass sich mehr angehenden Ärztinnen und Ärzte nach dem Studium in der Region niederlassen, heisst es weiter.


Abstimmung im Jahr 2018

In der Vorlage werden nun die notwendigen gesetzlichen Anpassungen für die Medizinausbildung und die finanziellen Auswirkungen dargestellt. Das Vorhaben bedingt eine Anpassung des Universitätsgesetzes. Da die jährlich wiederkehrenden Nettomehrkosten ab dem Jahr 2024 rund 21, Mio. Franken betragen, wird das St.Galler Stimmvolk endgültig über das Vorhaben entscheiden. Die Abstimmung ist für das Jahr 2018 vorgesehen.

In einem nächsten Schritt wird die Botschaft an den Kantonsrat versandt. Dieser kann in der Septembersession eine vorberatende Kommission bestellen, das das Geschäft für die Novembersession vorberaten wird. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.