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ST.GALLEN: Psychotherapie für St.Galler Inzest-Mutter

Sie liess sich von ihrem Sohn befriedigen, verbreitete pornografische Bilder ihres Kindes und schrieb, sie wolle ein Kind von ihm: Das Kreisgericht St.Gallen hat eine 47-jährige Deutsche wegen jahrelangen Missbrauchs ihres Buben verurteilt. Die Haftstrafe wird zugunsten einer Psychotherapie aufgeschoben.
Missbrauch in der Familie: Teils begehen auch Frauen Übergriffe auf Kinder. (Bild: CHRISTOF SCHUERPF (KEYSTONE))

Missbrauch in der Familie: Teils begehen auch Frauen Übergriffe auf Kinder. (Bild: CHRISTOF SCHUERPF (KEYSTONE))

ST.GALLEN. 22 Monate Freiheitsstrafe - der Vollzug aufgeschoben zugunsten einer psychotherapeutischen Behandlung bei einer Probezeit von drei Jahren: So lautet das Urteil gegen eine 47-jährige Deutsche, die in St.Gallen ihren Sohn über Jahre sexuell missbraucht hat. Das St.Galler Kreisgericht stimmte im abgekürzten Verfahren der Einigung zwischen Staatsanwaltschaft, Angeklagter und Anwältin des Sohnes zu.

Die Mutter hat ihrem Sohn laut dem Urteil zudem eine Genugtuung von 10'000 Franken zu zahlen.

Bub zu befriedigen versucht
"Der Beschuldigten wird unter anderem vorgeworfen, im Juni 2012 ihren einzigen, damals knapp zehnjährigen Sohn dazu angehalten zu haben, sie im gemeinsamen Wohnzimmer in St.Gallen mit einem Vibrator zu befriedigen." Das stand in der Tagesordnung des Kreisgerichts St.Gallen zum Fall, der heute Vormittag verhandelt wurde. Angeklagt der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind sowie der Herstellung und Verbreitung verbotener Pornografie war eine heute 47-jährige Deutsche.

Die Mutter missbrauchte ihren Buben über Jahre. Die Frau reflektierte ihr Tun sogar noch, indem sie sich Notizen über ihre Fantasien machte, die teils auch in die Realität umgesetzt wurden. So musste der Sohn die Mutter nicht nur mit dem Vibrator befriedigen - die Frau versuchte offenbar sogar mehrfach, ihren Buben oral zu befriedigen. Die Mutter fotografierte das Treiben teilweise und verbreitete einige Fotos. Sie schrieb zudem, sie wolle ein Kind von ihrem Sohn und später mit ihm zusammenleben. Sie wolle sich den Buben als ihren Diener halten - verfügbar für ihre Befriedigung, wann immer sie ihn wolle und brauche.

"Nicht urteilende Art"
Als Begründung für ihr Handeln gab die Mutter gegenüber der Justiz an, sie habe ihr Kind die Sexualität auf eine offenere, liberalere, nicht urteilende Art erleben lassen wollen - anders, als sie selbst erzogen worden sei. (red.)

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