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ST.GALLEN: Polizisten dealen mit Dienstwaffen

Die St.Galler Staatsanwaltschaft hat gegen zwei Kantonspolizisten ein Verfahren eröffnet. Diese sollen zwei Dienstwaffen und anderes Polizeimaterial aus dem Lagerbestand gestohlen und verkauft haben.
Die Beamten wurden vom Dienst freigestellt. (Bild: Keystone)

Die Beamten wurden vom Dienst freigestellt. (Bild: Keystone)

Es sind happige Vorwürfe, denen sich zwei St.Galler Kantonspolizisten stellen müssen: "In Frage kommen Straftatbestände wie Diebstahl, Veruntreuung oder Hehlerei", sagt Roman Dobler, Mediensprecher der St.Galler Staatsanwaltschaft, gegenüber "20min.ch". "Die Polizisten werden verdächtigt, Waffen, Waffenzubehör und Uniformteile aus dem Lagerbestand der Kantonspolizei weggeschafft und später verkauft zu haben."

Unter den mutmasslich entwendeten Gütern befinden sich zwei Dienstwaffen von ehemaligen Polizeiangehörigen. Zudem wurden Uniformteile wie beispielsweise Abzeichen verkauft. Das mutmassliche Diebesgut wurde laut Staatsanwaltschaft im Inland angeboten und abgesetzt.

Fehlbare Polizisten freigestellt
Die Staatsanwaltschaft eröffnete die Untersuchung, nachdem sie von der Anklagekammer des Kantons St.Gallen dazu ermächtigt wurde. Die beiden Polizisten wurden mittlerweile mehrfach befragt. Die Untersuchung sei bereits teilweise abgeschlossen, so Dobler.

Die Kantonspolizei bestätigte gegenüber "20min.ch", dass ein Verfahren gegen zwei Polizisten läuft. Aufgrund des laufenden Verfahren könne sie aber keine Informationen weitergeben. So auch nicht, wie sich die Polizisten Zugang zu den Waffen verschafft haben. Auf Nachfrage von Tagblatt Online sagt Mediensprecher Florian Schneider: "Der Zugang ist nicht einfach frei für jeden."

Die betroffenen Beamten seien gemäss Schneider bei vollem Lohn freigestellt worden. "Momentan ist noch unklar, ob sich die Vorwürfe erhärten würden oder nicht."

Weiterer Verdächtiger
Im Verlauf der Untersuchung sei zwischenzeitlich ein dritter Polizist verdächtigt worden, schreibt das Onlineportal weiter. Das Verfahren sei jedoch eingestellt. "Er ist unschuldig. Seit Anfang September arbeitet er wieder bei der Kantonspolizei St.Gallen", sagt Polizeisprecher Schneider. Es gelte auch für die anderen beiden Verdächtigen die Unschuldsvermutung. (tn)

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