ST.GALLEN: Polizeihund im Ruhestand

Er hat Einbrecher gestoppt, Drogen aufgespürt - und einen bewaffneten Mann überwältigt, der Menschen bedrohte: Polizeihund Leiko. Nun kann er die hohen Erwartungen nicht mehr erfüllen und geniesst seinen wohlverdienten Lebensabend.

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Leiko mit seinem Führer Christian Gisler. (Bild: Stapo SG)

Leiko mit seinem Führer Christian Gisler. (Bild: Stapo SG)

Nach über zwölf Dienstjahren ist der deutsche Schäferhund Leiko Anfang November aus dem Dienst der St.Galler Stadtpolizei ausgeschieden. Der Schutz- und Betäubungsmittelspürhund kam während dieser Zeit auf 256 Einsatzerfolge, wie die Stadtpolizei in einem Communiqué lobt.

Leiko als Junghund. (Bild: Stapo SG)

Leiko als Junghund. (Bild: Stapo SG)

Einer der grössten Erfolge Leikos: Er überwältigte einen bewaffneten Mann, der Passanten bedrohte. Zudem spürte er Drogen, Hülsen, Portemonnaies, Handtaschen, Handschuhe und Fahrzeugschlüssel auf und stoppte diverse Einbrecher.

Leikos Wille für weitere Einsätze wäre laut der Stadtpolizei noch da. Körperlich sei er aber nicht mehr in der Lage, die hohen Erwartungen zu erfüllen, die an einen Diensthund gestellt werden. Deshalb darf Leiko den Lebensabend nun bei seinem Diensthundeführer Christian Gisler und dessen Familie verbringen. (stapo/dwa)