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ST.GALLEN: Parteien stehen zusammen für den Olma-Deckel

Das politische Jahr 2018 in der Stadt St.Gallen nimmt Fahrt auf: Kurz nach Auftakt für den Abstimmungskampf um die Mobilitätsinitiative macht sich nun ein überparteiliches Komitee für ein Ja zum Olma-Deckel stark.
Mit der Überdachung der Autobahn soll für die Olma "Neuland" gewonnen werden. (Bild: Urs Bucher)

Mit der Überdachung der Autobahn soll für die Olma "Neuland" gewonnen werden. (Bild: Urs Bucher)

Um den Messeplatz St.Gallen weiterzuentwickeln und die Zukunft ihrer Messen zu sichern, planen die Olma Messen anstelle der heutigen, veralteten Halle 1 eine neue, grössere Messe- und Eventhalle. Damit soll das Olma-Areal für grössere nationale und internationale Veranstaltungen tauglich gemacht werden. Am 4. März stimmen die städtischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über einen Kredit von 18 Millionen Franken ab. Dabei handelt es sich um den Beitrag der Stadt an den über 160 Millionen Franken teuren Deckel über der Stadtautobahn, auf dem die neue Halle gebaut werden soll. Der Kanton beteiligt sich mit weiteren 18 Millionen.

Nun hat sich ein breites Komitee «Ja zum Olma-Neuland» gebildet. Ihm gehören die Präsidentinnen und Präsidenten praktisch aller im Stadtparlament vertretenen Parteien an: Peter Olibet (SP), Andreas Dudli (FDP), Raphael Widmer (CVP), Sandra Steinemann (Co-Präsidentin SVP), Lucia Podolsky (Co-Präsidentin Grünliberale), Susanne Hoare-Widmer (Grüne), Franziska Ryser (Junge Grüne) und Daniel Bertoldo (EVP). Als Vertreterin der PFG ist ausserdem Stadtparlamentarierin Andrea Hornstein im Komitee. Einzig die Juso sind darin nicht vertreten.

«Die Olma ist ein Stück St. Galler Kulturgut, und St. Gallen ist eine traditionsreiche Messestadt. Das soll sie auch in Zukunft sein», schreibt das Komitee in einer Mitteilung. Die Olma-Messen müssten langfristig konkurrenzfähig bleiben können. Sie seinen heute erfolgreich unterwegs. Die Konkurrenz schlafe jedoch nicht und investiere ebenfalls kräftig in die Messeinfrastruktur. Mit der neuen Halle werde St. Gallen wieder vermehrt nationale und internationale Veranstaltungen anziehen, zeigen sich die Parteienvertreter überzeugt. Die regionale Wirtschaft werde davon mit bis zu 200 Millionen Franken pro Jahr profitieren.

Ausserdem heile die Überdeckung der Stadtautobahn, mit der das Bauland gewonnen werden soll, den massiven Geländeeinschnitt zwischen den Olma-Messen und dem Spital. «Zum einen würden sich die Lärmimmissionen von der Autobahn reduzieren», heisst es im Communiqué. Zum anderen würde auf der Überdeckung eine Verbindung mit sichereren und direkteren Fuss- und Velowegen zwischen dem Kantonsspital und der Migros St.Fiden entstehen. Die damit verbundene Öffnung des Geländes hin zur Stadt sei positiv. Ebenso «die Tatsache, dass die Stadt im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung mit den Olma-Messen auch eine neue Vereinbarung zur Miete der Olma-Hallen durch städtische Vereine und Organisationen aushandeln wird». In der räumlichen Konzentration von Olma, Bahnhof St. Fiden, Autobahn, Spital und einem möglichen Med-Tech-Cluster zwischen dem Olma-Areal und dem Kantonsspital grosses Potenzial für die Stadt St. Gallen.

Das Stadtparlament hat an seiner Sitzung vom 26. September die entsprechende Vorlage des Stadtrats zur Erweiterung der Olma Messen mit Autobahnüberdeckung mit 57 zu null Stimmen einstimmig genehmigt. Allein schon das zeigt gemäss Mitteilung des Komitees, dass «ein Ja zum ‹Olma Neuland› ein Ja für unsere Stadt» sei. (pd/dag)

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