ST.GALLEN: Neue Zahlen zur Bevölkerung

Das Statistikportal der Stadt wurde kürzlich aktualisiert. Die Zahlen führen vor Augen, wie sich die Wohnbevölkerung genau zusammensetzt.

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Die Stadt St. Gallen vom Kirchturm von St. Laurenzen aus gesehen. (Bild: Benjamin Manser)

Die Stadt St. Gallen vom Kirchturm von St. Laurenzen aus gesehen. (Bild: Benjamin Manser)

ST.GALLEN. Diverse Themengebiete im online aufgeschalteten Statistikportal der Stadt sind aktualisiert. Neu verfügbar sind die Ergebnisse der Volkszählung für den Zeitraum 2012 bis 2014, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt. Beim Stöbern in den Grafiken, Tabellen und Berichten erfährt man einiges über die Wohnbevölkerung der Stadt, wie sie sich zusammensetzt und wie sie wohnt.

Man erfährt etwa, dass 85 Prozent der ständigen Einwohner Deutsch als Hauptsprache angeben. Die Sprache, die am zweithäufigsten genannt wurde, ist Serbisch/Kroatisch, gefolgt von Albanisch und Italienisch. Auch über den Bildungsstand, die Konfession oder den Migrationshintergrund der Einwohnerinnen und Einwohner kann man sich informieren.

Viele Single-Haushalte

Die Zahlen, die von der Fachstelle für Statistik des Kantons aufbereitet wurden, führen einiges deutlich vor Augen. So geht daraus hervor, dass die Bevölkerung der Stadt in 36 000 Privathaushalten lebt. Bei 45 Prozent davon handelt es sich um sogenannte Single-Haushalte. In weiteren 30 Prozent wohnen zwei Personen. Das heisst: In Dreiviertel der städtischen Haushalte leben ein bis zwei Personen.

Besonders verbreitet sind die Single-Haushalte in der Altstadt. Ihr Anteil beträgt hier rund 60 Prozent. Für Familien mit Kindern scheint die Innenstadt dagegen weniger attraktiv. Sie machen hier nur acht Prozent aus. Die Quartiere mit dem grössten Anteil an Familienhaushalten sind Bruggen/Winkeln und St. Fiden/Notkersegg. Dort beträgt der Anteil rund 30 Prozent.

1190 Franken für die Miete

Ebenfalls informiert das Statistikportal über den durchschnittlichen Mietpreis, der in der Stadt gezahlt wird und der sich in den letzten Jahren nicht gross verändert hat. Er beträgt 1190 Franken – und reicht etwa für eine Dreizimmer-Wohnung. Je nach Interesse kann weiter unter www.statistik.stadt.sg.ch gestöbert werden. (cw)