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ST.GALLEN: Marc Mächlers Wahlkampf-Lapsus

Marc Mächler, FDP-Kandidat für den St.Galler Regierungsrat, wirbt auf seinem Plakat nicht mit eigenen Wählern - zu sehen sind Menschen, die nichts mit Mächler zu tun haben. Eine Glosse von Andri Rostetter, Leiter Ressort Ostschweiz.
Marc Mächler will in die Regierung - wählen kann ihn aber keine der im Hintergrund abgebildeten Personen. (Bild: pd)

Marc Mächler will in die Regierung - wählen kann ihn aber keine der im Hintergrund abgebildeten Personen. (Bild: pd)

Übrigens ist der FDP ein peinlicher Wahlkampf-Lapsus unterlaufen: Auf dem Wahlplakat von Marc Mächler sind im Hintergrund diverse junge Leute zu sehen. Das "Regionaljournal" von SRF hat nun aufgedeckt, dass es sich mitnichten um Mächlers Wähler handelt. Das Bild stammt von einer internationalen Agentur und wurde schon für andere Kampagnen verwendet. Dass die FDP ausgerechnet noch einen Dunkelhäutigen aus dem Bild geschnitten hat, wurde von der Parteileitung mit "Platzmangel" begründet.

Ein Skandal? Ach, woher. Auch die anderen Parteien manipulieren. Wie Recherchen unserer Zeitung zeigen, ist auch das Toni-Brunner-Video von SVP-Kandidatin Esther Friedli verfälscht. Nachträglich soll dort die serbische Putzfrau von Parteikollege Hans Fehr entfernt worden sein. Auch Christoph Blocher und Roger Köppel, die Brunner beim Putzen mit "Hopp-Toni!"-Rufen anfeuerten, seien herausgeschnitten worden. Und bei BDP-Kandidat Richard Ammann habe man aus Spargründen einfach ein altes Plakat genommen und die Eishockeyausrüstung wegretuschiert.

Zu noch drastischeren Mitteln musste der Parteifrei-Kandidat Andreas Graf greifen. Auf seinem Plakat soll nach dem Druck im Hintergrund plötzlich der Ufologe Erich von Däniken erschienen sein. Man habe von Däniken zwar zu entfernen versucht, er sei aber auf dem Plakat immer wieder aufgetaucht. Graf habe deshalb kurzerhand auf eine Plakatkampagne verzichtet.

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