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ST.GALLEN: Leserreporter Klöti wundert sich über Schilderwald vor Polizeigebäude

Regierungsrat Martin Klöti steht vor einem Rätsel: widersprüchliche Verkehrsschilder vor einem St.Galler Polizeigebäude. Die Stadtpolizei klärt auf.
Regierungsrat Martin Klöti fotografierte auf einem Spaziergang ein Schild. (Bild: pd/Martin Klöti)

Regierungsrat Martin Klöti fotografierte auf einem Spaziergang ein Schild. (Bild: pd/Martin Klöti)

"Martin Klöti grübelt", schreibt der Regierungsrat in einer E-Mail an die Reaktion. Anlass zum Nachdenken gibt ein Verkehrsschild an der Vadianstrasse, von welchem der FDP-Mann zwei Fotos mitschickte. Das Schild zeigt ein Fahrverbot für Autos, Motorräder und Mofas. Darunter prangt das Symbol der Dreissigerzone. Klöti fragt sich: "Wer muss sich denn an die Tempolimite halten? Etwa Fussgängerinnen, Jogger oder Velofahrer?"

Die Verwunderung scheint berechtigt: Fahrverbot und Tempo 30 - irgendwie unvereinbar. Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, klärt auf: "Überall, wo eine Dreissigerzone beginnt, muss das klar signalisiert sein. Das ist gesetzlich vorgegeben." Die Vadianstrasse sei für den motorisierten Verkehr einseitig befahrbar. Es sei aber auch für Velo- oder Elektrovelo-Fahrer nützlich zu wissen, dass sie nun in eine Dreissigerzone einbögen, sagt Widmer. "Denn in der Dreissigerzone gilt immer Rechtsvortritt - auch für Velofahrer." Ausserdem sei es durchaus möglich, mit einem Elektrovelo auf der Geraden zwischen Geltenwilenstrasse und Neumarkt Tempo 30 zu erreichen, wenn man kräftig in die Pedale trete. (al)

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