ST.GALLEN: Kundgebung für Solidarität mit Flüchtlingen

Rund 250 Menschen haben am Samstag in St.Gallen für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität demonstriert. Auf Transparenten und in Ansprachen forderten sie von den Schweizer Behörden die Aufnahme von 100'000 Flüchtlingen aus Kriegsgebieten.

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Mehrere Rednerinnen und Redner riefen aus Anlass des UNO-Weltfriedenstags zur Solidarität auf mit den Menschen, die weltweit auf der Flucht sind und eine neue Heimat suchen. (Bild: JENS NORGAARD LARSEN (EPA SCANPIX DENMARK))

Mehrere Rednerinnen und Redner riefen aus Anlass des UNO-Weltfriedenstags zur Solidarität auf mit den Menschen, die weltweit auf der Flucht sind und eine neue Heimat suchen. (Bild: JENS NORGAARD LARSEN (EPA SCANPIX DENMARK))

Die Kundgebung durch die Stadt zum Paul-Grüninger-Platz im Klosterviertel verlief friedlich. Mehrere Rednerinnen und Redner riefen aus Anlass des UNO-Weltfriedenstags zur Solidarität auf mit den Menschen, die weltweit auf der Flucht sind und eine neue Heimat suchen.

«Menschen sterben - die Welt schaut zu», hiess es auf einem Transparent. Neben der Aufnahme von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten forderten die Demonstrierenden sichere Reisewege, mehr Hilfe vor Ort, die Wiedereinführung des Borschafts-Asyls und ein Waffenausfuhrverbot.

Organisiert wurde die Kundgebung von lokalen Friedensaktivisten, dem Schweizerischen Friedensrat, GSoA, JUSO, dem Solidaritätsnetz Ostschweiz und weiteren Gruppierungen. Beteiligt waren auch Kurden und der Verein Gerechtigkeit und Demokratie für Sri Lanka. (sda)