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ST.GALLEN: Kanton St.Gallen zeichnet vier Filmideen aus

Das Amt für Kultur des Kantons St.Gallen hat nach einem erstmals durchgeführten Wettbewerb vier Filmideen ausgezeichnet. Mit je 15'000 Franken wird die Weiterverarbeitung eines Filmstoffs zu einem Treatment gefördert, der Vorstufe zu einem Drehbuch.
Eine Kuh an der Olma: Die Drehvorlage für "Cowgirl" von Marc Vogel handelt von einer kleinen Reiterin, die mit einer Kuh zur Olma aufbricht, um dort einen Schönheitsconcours zu gewinnen. (Bild: Ralph Ribi)

Eine Kuh an der Olma: Die Drehvorlage für "Cowgirl" von Marc Vogel handelt von einer kleinen Reiterin, die mit einer Kuh zur Olma aufbricht, um dort einen Schönheitsconcours zu gewinnen. (Bild: Ralph Ribi)

Der Wettbewerb war im Sommer 2017 ausgeschrieben worden. Schliesslich konnte unter 30 eingereichten Beiträgen ausgewählt werden.

Die vier nun ausgezeichneten Filmideen zeugten von der Vielfalt, Originalität und hochstehenden Qualität der eingereichten Geschichten mit St.Galler Bezug, heisst es in der Mitteilung des Amtes für Kultur.

Aufgefallen ist der Filmkommission unter anderem die Drehvorlage für "Cowgirl" des jungen Aargauer Autors Marc Vogel. Darin bricht eine kleine Reiterin mit der Kuh Cervelat in Richtung Olma auf, um dort das Preisgeld eines Schönheitsconcours zu gewinnen.

Science-Fiction im Alpstein

In der Science-Fiction-Geschichte des Drehbuchautors Urs Bühler verstecken sich im Jahr 2037 die letzten normalen Menschen im Alpstein. Der Rest der Gesellschaft ist durch mikroskopisch kleine Roboter - Easybots - verseucht, die im Gehirn der Befallenen Empathie und Solidarität ausschalten.

Preiswürdig war auch die Idee des jungen Filmemachers Ninian Green, der sich von der persönlichen Geschichte seiner Eltern inspirieren liess. Es geht um das Musical "Raisin", das 1979 in St. Gallen als Gastspielreihe gezeigt wurde. Während drei Monaten hielt sich damals ein rund vierzigköpfiges afroamerikanisches Ensemble in der Stadt auf und machte auf Rassendiskriminierung und soziale Missstände in den USA aufmerksam.

Lücke in der Filmförderung

Die im Kanton Thurgau wohnenden Roland Schäfli und Michèle Minelli haben ihren Stoff in einem historischen Kriminalfall gefunden: 1904 stand in St.Gallen die Schneiderin Frieda Keller wegen Kindsmord vor Gericht. Das Urteil über die durch eine Vergewaltigung schwanger gewordene Frau polarisierte in der ganzen Schweiz und mobilisierte viele Frauen.

Die St. Galler Filmförderung füllt mit dem neuen Wettbewerb und den Geldpreisen eine Lücke: Das Erstellen von Treatments und Drehbüchern sei eine wichtige Voraussetzung für die Produktion von überzeugenden Filmen, heisst es in der Mitteilung.

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