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ST.GALLEN: Einen Schritt näher an der dritten Rosenberg-Röhre

Die dritte Röhre des Rosenbergtunnels unterhalb der Stadt St.Gallen und die neue Teilspange beim Güterbahnhof sollen bis im Jahr 2030 realisiert werden. Ohne den Ausbau käme es auf der A1 zum Verkehrskollaps, sind sich die Experten von Bund und Kanton einig.
Die Stadtautobahn ist oft überlastet - bringt eine dritte Rosenberg-Tunnelröhre Entlastung? (Bild: Urs Bucher)

Die Stadtautobahn ist oft überlastet - bringt eine dritte Rosenberg-Tunnelröhre Entlastung? (Bild: Urs Bucher)

Um Staus zu verhindern, werden die Autobahnen an neuralgischen Punkten ausgebaut. Die Stadtautobahn in St.Gallen ist der einzige Autobahnabschnitt der Ostschweiz, der zum strategischen Entwicklungsprogramm (STEP) gehört, wie der Bundesrat am Mittwoch bekannt gab.

"Wir bleiben realistisch"

Der Zeitplan (2030) des Bundesrats stimme mit jenem des Kantons überein, sagte Sascha Bundi, Leiter Abteilung Mobilität und Planung beim St.Galler Tiefbauamt, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Weil die Stadtautobahn heute schon häufig überlastet sei, hätte der Kanton zwar gehofft, dass es schneller gehe. "Wir bleiben aber realistisch. Ein derart riesiges Projekt braucht seine Zeit", sagte Bundi.

Gleichzeitig mit der dritten Röhre kommen auch die neue Teilspange und der Anschluss Güterbahnhof. Die unterirdische Abzweigung soll den innerstädtischen Knotenpunkt Kreuzbleiche entlasten. Durch die Verlängerung der Teilspange bis Lustmühle soll der Verkehr Richtung Teufen bis an den Stadtrand unterirdisch geführt werden. "Wir sind froh, dass dieses Projekt nun konkreter wird", sagte Bundi. Die definitive Variante sei aber noch offen und werde erst im laufenden Jahr konkretisiert.

Während die dritte Röhre mit Kosten von rund 530 Millionen Franken vollständig durch den Bund finanziert wird, müssen sich Kanton und Stadt St.Gallen an der Finanzierung der zusätzlichen Projekte beteiligen. Wieviel diese kosten werden, sei noch unklar, sagte Bundi: "Mit Sicherheit werden die Kosten höher sein als die 345 Mio. Franken, welche für das ursprüngliche Teilspangen-Projekt vorgesehen waren."


Nächstes Problem: Meggenhus

Mit dem Ausbau der Tunnelkapazität unter der Stadt St.Gallen wird es gemäss Prognosen im Osten der Stadt, zwischen Neudorf und der Verzweigung Meggenhus, zu Engpässen kommen. Problematisch seien vor allem die dicht aufeinanderfolgenden Anschlüsse und die vielen spurlichen Verflechtungen der Autobahn, heisst es im Entwicklungsprogramm Nationalstrassen.

Laut den Plänen des Bundesrats soll der A1-Abschnitt zwischen Neudorf und Meggenhus deshalb bis im Jahr 2040 erweitert werden. Ein konkretes Projekt dazu gibt es laut Bundi noch nicht.

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