Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

ST.GALLEN: Drei grosse Bauprojekte rund um die HSG

Für die Universität St. Gallen sollen in nächster Zeit drei Bauprojekte realisiert werden: Geplant ist ein neuer Campus für 205 Mio. Franken, ein Learning Center für rund 40 Mio. Franken sowie eine Sanierung des Bibliotheksgebäudes für voraussichtlich 16 Mio. Franken.
Die Schaffung eines neuen Lernzentrums soll den Studierenden künftig mehr Platz fürs Lernen und Arbeiten bieten. (Bild: Ralph Ribi)

Die Schaffung eines neuen Lernzentrums soll den Studierenden künftig mehr Platz fürs Lernen und Arbeiten bieten. (Bild: Ralph Ribi)

Der neue Campus der Universität, ein Neubau am Platztor, soll Platz für bis zu 3000 Studierende, Dozierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen. Als Baubeginn ist 2023 vorgesehen, bis 2027 soll das Projekt fertiggestellt sein.

Der Bedarf sei ausgewiesen, heisst es in einer Mitteilung von Universität und Kanton St.Gallen vom Montag. Die Gebäude der HSG wurden ursprünglich für rund 5000 Studentinnen und Studenten ausgelegt. Heute seien aber mehr als 8'300 Studierende immatrikuliert.

Kanton, Universität und Stadt zahlen

Die Planung für den neuen Campus ist bereits angelaufen. Danach sollen die Kosten 205 Mio. Franken betragen. Gerechnet wird mit einem Bundesbeitrag von 25 Mio. Franken. Mit 2 Mio. Franken soll sich die Stadt St.Gallen in Form eines Standortbeitrags daran beteiligen. Weitere 20 Mio. Franken muss die Universität beisteuern.

Nach dieser Rechnung bleibt für den Kanton ein Kreditbedarf von 158 Mio. Franken übrig. Die Vorlage dazu soll 2018 ins Parlament kommen, für 2019 wäre dann eine Volksabstimmung vorgesehen. Werden beide Hürden genommen, wird danach ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben.

Learning-Center bis 2022 fertig

Ohne kantonale Gelder will die Universität unabhängig davon auf dem Rosenberg ein Learning Center realisieren. In einem Neubau sollen 500 Lern- und Arbeitsplätze angeboten werden, geplant sind unter anderem Gruppenarbeitsräume. In Arenen soll die Fähigkeit, Debatten zu führen, gestärkt werden.

Die HSG-Stiftung will den Neubau über Schenkungen finanzieren. Gerechnet wird mit Kosten von rund 40 bis maximal 50 Mio. Franken. Bis Anfang 2018 soll ein grosser Teil der Gelder gesammelt sein. Geplant ist, das Gebäude für das Frühlingssemester 2022 in Betrieb zu nehmen.

Bibliothek mit Sanierungsbedarf

Als drittes Projekt will die Universität das Bibliotheksgebäude sanieren. Nach rund dreissig Jahren Nutzungsdauer stehe die erste grössere Erneuerung an. Dabei bleibt die Kapazität unverändert, investiert wird unter anderem in die Haustechnik und in das Flachdach.

Für die Sanierung rechnet die HSG mit voraussichtlichen Ausgaben von 16 Mio. Franken. Eine entsprechende Vorlage soll im ersten Halbjahr 2018 im Kantonsrat beraten werden. Die Arbeiten würden danach bis 2021 jeweils während der Sommersemester realisiert werden. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.